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5 (1843) Die Taufe
Entstehung
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diesem Spiegel finden. Nicht also, biderbe Leute, ihrmüsset auch die Christen sein lassen, die nicht wiedcr-gctauft sind, ja, froh müßt ihr sein, daß sie euch fürChristen halten; denn es wäre billiger, daß die Nichtwie-dcrgctauftcn euch nicht allein von der Kirchcngemeinschafrausschließen würden, sondern gar vom Lande jagten,als daß ihr sie verachten solltet. Ursache: Wie dürfetihr die Neuerung von euch selbst in einer Gemeinde be-ginnen, ohne dieselbe darum anzufragen? Ich rede hierallein von den Gemeinden, in welchen das Gotteswortoffenbar und getreulich verwaltet wird. Sollte es dazukommen, daß ein jeder Querkopf, sobald ihm erwaSNeues und Seltsames einfiele, sogleich eine Rotte sichsammelte, so würden bald so viele Secten und Rottensein, daß der Christus, der jetzt kümmerlich zusammen-gebracht wird, in einer jeden Kirchgemeinde in vielenStücken vcrthcilt würde. Darum sollten solche Neuerun-gen nur mit Einwilligung der ganzen Kirchgemeinde un-ternommen werden, und nicht von einem Jeden insbe-sondere; die Beurtheilung der Schrift steht eben nichtmir, sondern der Gemeinde zu, t. Cor. XIV- 24; dennihr gehören die Schlüssel, Joh. XXI. 23. Was istdieses Empören und Zusammenrotten für ein Wesen?Das könnt ihr wohl Alle merken, da sie solche Neue-rungen unter denen Gemeinden hervorzurufen beginnen,die auf das Wort getreulich horchen, und an dasselbeglauben, und, so viel Gott gibt, demselben nachleben.Aber, wie ich vorher gemeldet habe, der böse Feind istuns zu listig, er will das aufgehende Evangelium un-terdrücken, Darum, fromme Christen, dränge sich Kci-