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5 (1843) Die Taufe
Entstehung
Seite
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schickt, denn sonst kann Niemand zu mir kommen, meinVater habe ihn denn gezogen, ja, wer nicht also wie-dergeboren wird, der kann nicht eingehen in dasReich GotteS. Diesen klaren Gedanken, der nichts An-deres ist, alS das Evangelium, hat Christus mit diesenund andern bildlichen Worten ausgesprochen. Joh. IV14 spricht er zu dem samaritanischen Weibe:Wervon dem Wasser trinken wird, welches ich ihm gebenwerde, den wird nimmermehr dürsten; sondern dasWasser, daS ich ihm gebe, wird in ihm zn einerQuelle Wassers, die da qnillet bis ins ewige Leben."Hier versteht er auch nichts Anderes, als, wer ihnkenne und an ihn glaube, der werde zn Gott kommen.Nun prediget EhristuS daö Evangelium allenthalben,wie die Hörer ihn zn fassen fähig sind. Joh. VI. 27lehret er aber das Evangelium : Erwirket euch nichtdie Speise, die vergänglich ist, sondern die Speise,die da bleibet inö ewige Leben, welche euch der Men-schensohn geben wird." Hier nennt er den Glanbenan sich eine Speise. Und bald darnach, da er denWeg der Erlösung geoffenbaret hat, nämlich daß dasBrod, d. i. die Speise, die er uns gebe, also gebackenund zubereitet werde, indem er sich für uns in denTod geben werde, spricht er dann sV. 53):So ihrnicht esset das Fleisch des Mcnschcnsohnes, und trin-ket sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch." Hierwill er wiederum nur das Evangelium verkündigen:Es sei denn, daß wir glauben, er sei für uns in den Todhingegeben, und habe uns mit seinem Blute gewaschen,und wir unser Vertrauen darein setzen s denn das Essen