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5 (1843) Die Taufe
Entstehung
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daß man die menschlichen Zusätze, als das Beschwörendes Kindes jexorciinnus), das Bestreichen mit Speichel,das Salzeinrciben, hiednrch als nichtig an das Tages-licht gebracht hat. Von diesen Dingen hat man Vielesfälschlich gehofft und geglaubt, denn sie gleichen garscbr einer Zauberei. Es ist wohl wahr, diese Dingestammen aus alten Zeiten her auf uns; sie wurdenaber bei den Alten nicht als das geachtet, wofür wirsie gebaltcn; sie sind auch nicht von Gott eingesetzt,sondern es sind dieß menschliche Satzungen, die wohlzu jenen Zeiten aus dem Grunde geduldet werden moch-ten, weil die alten Christen, wie die Kinder Israels,noch etwas hinter sich nach Aegypten sahen; denn siebatten im Heidenthume gar viele Zeremonien gehabt.Diese verwandelten die alten Christen in andere Ge-bräuche, damit sie die vorigen desto leichter vergessen könn-ten. Aber sie sollten abgeschafft werden. Was man eineZeit lang um der Schwachen wegen geduldet, soll mandcßwcgen nicht ewiglich beibehalten, sondern, nach-dem die Wahrheit erlernt worden, soll man den Schat-ten fallen lassen. Aber es wollen Einige auch das christ-liche Gebet, das bei der Taufe gebetet wird, verwerfen;sie thnn aber daran Unrecht sich rede, insoweit dasGebet christlich ist), denn Christus hat auch Gutes überdie Kinder gesprochen, die man zu ihm brachte, Marc.X. 16. Das Andere, was offenbar geworden, ist, daßwir sehen, das Wasser, welches wir angießen, waschenicht die Sünde ab, wie wir bis dahin ohne Grunddes göttlichen Wortes gewähnt haben. Wir haben auchgemeint, das Tanfwasser nehme dem Kinde die Sünden,