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5 (1843) Die Taufe
Entstehung
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neS, dcr über einige Laster verfügt wird, sondern vonenrcm ungebührlichen Zwange, wenn ihr redet, ihr le-bet ohne Sünde, darum müsse der, welcher stch miteuch taufen läßt, also, wie ihr ihn verpflichtet, reden,leben und sich kleiden: das ist Secten- und Rottcnwc-sen, Ihr müsset durch die Taufe nicht zwingen, wieman es durch die Mönchsgelübdc thut, sondern einenJeden im Namen Gottes leben lassen, wie ihn Gottcrmahnet, bis an den Bann zu. Demnach muß ich voneuren eigenen Thaten anzeigen, daß sich dieselben nichtnach euren Worten gestalten. Ist aber das Absterbendes alten Menschen und den neuen anlegen die rechteTaufe, wie sie in der Wahrheit es auch ist, warumbeginnet ihr denn die äußerliche Wassertaufe zu wieder-holen ? Habe» wir nicht fort und fort dieses zugerufen:Gehet hin, lebet recht und christlich, wie Gott es euchzu leben verleiht; allein unterlasset die Wicdertaufe,denn man sieht offenbar, daß ihr unter diesem Vorwandeine Seele stiftet. Nun kann sich ein Mensch woblnach dem Vorbilde Christi gestalten, wenn er gleich nie-mals wiedergetauft wird, ja besser, denn die Wicder-taufe ist nicht im göttlichen Worte begründet. Darumkann sie auch nichts Anderes bewirken, als einen un-freundlichen Zwang, wie alle Möncherei es gethan hat;nun bestehet aber das Reich Cbristi in Frömmigkeit,Friede und Freude in dem heiligen Geiste, Rom.XIV. t7. Wollet ihr nicht die rechte, wabrhaft för-derliche Taufe annehmen, d. i. wollt ihr euch nicht in-wendig nach Gott gestalten und das Aeußerliche, waskeinen Grund bat, fahren lassen? So wanket ibr bin