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5 (1843) Die Taufe
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die Wassertauft sei nichts anderes, als eine Verpflich-tung und Verzeichnung, wodurch man die GetauftenGott weihe. Ich will auch in dem Kampfe über dieWorte Christi, Matth. XXVIII. 19, nichts Anderesgewonnen haben, als daß man die Kindertaufe durchsie nicht verwerfen könne.

Es steht sodann Matthäus III. 1 also geschriebeneZu der Zeit kam Johannes, der Täufer, und predigtem der Wüste des jüdischen Landes." Hier schreiensie: Sehet ihr nicht, daß Johannes zuerst geprcdigelbat? Freilich, sagen wir, wir sehen es nicht allein,sondern wir thnn auch also; denn Keiner bringt seineKinder zur Taufe, er sei denn vorher belehrt worden.Heißt aber darum der Ausspruch: Johannes predigte"man solle die Kinder nicht taufen? Das ist mir einwildes Deutsch! Nun wollen wir aber hier noch nichtdie Kiudcrlaufe vornehmen, sondern von der Taufe ins-gemein anzeigen, was für ein Zeichen sie sei und wassie bedeute. Wir bekennen unumwunden, daß Johanneszuerst gelehrt und darnach getauft habe; das kann aberauch Niemand läugncn, daß sodann diejenigen, welchebelehrt waren, auch ihre unbelehrten Kinder haben rau-fen, d. i. mit der Taufe Gott verzeichnen lassen. Obdieses mit Gott geschehen könne, darüber waltet derStreit, den wir, wie vorgemeldt, stehenlassen. Matth.III. 5, 6 steht also geschrieben:Da ging zu ihm hin-aus Jerusalem und ganz Judäa und die ganze umlic-gende Gegend des Jordans, und sie ließen sich von ihmraufen im Jordan, indem sie ihre Sünden bekannten. "Hier möchte man sprechen: Ist also die ganze Menge