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5 (1843) Die Taufe
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nun, daß der Glaube, das ist, das Vertrauen, daseinzige wesentliche Stück ist, das uns sdic d aS predigenhören) selig macht; und diesen pflanzet in uns Niemandals der einige Gott. Die andere Taufe des Geistesist ein äußerliches Zeichen, nämlich das Wunder derZungen. Dieses Zeichen wird nicht um derer willengegeben, die mit fremden Zungen oder Sprachen reden;denn sie sind schon vorher in ihren Herzen des Hei-les gewiß, sondern der Ungläubigen wegen, t. Cor. XIV.22: „Die Zungen sind zu einem Zeichen gegeben, nicht„den Gläubigen, sondern den Ungläubigen.« WelchenUngläubigen? Denen die Zungen verliehen wurden?Nein, denn dieselben waren gläubig. Aber sie wurdenden Gläubigen zu einem Zeichen und zu einem Wunderfür die Ungläubigen gegeben. Also wird die Wasser-taufc nicht desjenigen wegen, der sie annimmt, son-dern der andern Gläubigen wegen verliehen. Dieseäußerliche Taufe der Zungen hat der Herr selbst be-stimmt, Act. I. 5: „Ihr werdet mit dem heil. Geistegetauft werden nicht nach vielen Tagen." Nun warensie vorhin schon gläubig; aber das Feuer der Liebe wardgemehrt, und die Zungen verliehen, als das Wort Christiam Pfingsttage erfüllt wurde. Cs ist aber dieses Zei-chen nicht nöthig zur Seligkeit, denn es wurde nurWenigen und nicht oft verliehen, Act. II. 3. X. 46und XVI. 3l, sondern cs ist ein Wunderwerk, wie auchandere Wnnderzeichen geschahen, wann Gott es wollte.So wird vom Munde des Sohnes Gottes selbst dasZungcnzeichen eine Taufe genannt. Wie min diesesZeichen zuweilen vor, zuweilen nach der Wafsertanfe