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5 (1843) Die Taufe
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taufe der Lehre und des Wassers. So wird es klar,daß sie nicht müssen mit einander taufen; oder es müßteder Fall sein, daß, wenn man einen mit Wasser taufte,er auch gläubig werden müßte, was aber eine über-närrische Behauptung wäre. Die Taufe der Lehre istauch äußerlich angewendet worden, da doch Niemanddadurch gläubig ward, noch sich taufen ließ, wie Pau-lus Act. XI III. 6 die corinthischen Juden bannt undseine Kleider über sie ausschüttelte, weil sie Christumnicht annehmen wollten; und zwar so auch an vielenanderen Orten. Die Taufe des Geistes wurde aucbohne die Taufe des Wassers verliehen. Nicodemus,Joseph von Ramath, Gamaliel sind gläubig gewesen,aber heimlich; so sind sie ohne Zweifel nicht getauft ge-wesen, sonst hätten sie sich nicht verheimlichen können;denn die Taufe wird nm der andern Mitgläubigcn wil-len gegeben und genommen und nicht um dessen willen,der sie empfängt, als ob sie Etwas bei ihm wirken sollte.Act. X. 44 empfängt Cornelius und alle, die Petrumhörten, den heil. Geist, ehe und bevor sie getauft wa-ren. So sind Wassertaufe und Geistestaufe nicht noth-wendig verbunden. Ja durch die ganze beil. Schriftfinden wir öfter, daß der Geist nach der Taufe erstverliehen wurde, als zuvor. Aber noch ein bestimmte-rer Beweis, der gewiß darlegt, daß da, wodieWasscr-taufe gar nicht hingekommen ist, der Glaube aber gewe-sen, Seligkeit erlangt sei. Der Schächer am Kreuzehat geglaubt, und ist desselben Tages mit Christo imParadiese, das ist, in Freuden gewesen; der ist ganzund gar nicht getauft worden mit keinerlei äußerlicher