rauft gewesen sei, che man der Lehre geglaubr habe,erfindet sich, Joh. VI. 66; da ohne Zweifel von denJungern, die von ihm wichen, keiner ungetanst war.Denn wir haben gehört, Joh. IV. I : „Er machte Jün-ger und taufte." Er wirft ihnen vor, daß sie nichtglaubten, Joh. VI. 36: „Ihr habet mich wohl gesehen,ihr glaubet aber nicht." Und daselbst, VI. 64: „Essind aber Etliche unter euch, die nicht glauben." Den-noch ließ er sie taufen. Judas ist auch nicht gläubiggewesen, wie daselbst geschrieben steht: „ Habe ich nichtZwölf erwählet? Und Einer von euch ist ein Verräthcr."Nun ist es aber gewiß aus den vorigen Worten, daßer gerauft war; denn Ehristus machte viel mehr Jün-ger als Johannes und taufte auch durch seine Jünger;nun können die nicht ungetauft gewesen sein, die an-dere getauft haben; so ist die Wassertaufe auch denenmitgetheilt worden, welche nicht glaubten, und ist auchvon denen genommen, die nicht geglaubt haben. Soauch Simon Magus, Act. VIII. 13. Wenn daselbststeht, Simon habe geglaubt, so muß daselbst „geglaubt"dafür genommen werden, er habe die Lehre angehört,oder für: „er hat sich unter die Gläubigen gezählt",wie Augustinus auch diese Stelle versteht. Denn balddarauf findet sich klar, daß er nicht geglaubt habe.Daran liegt uns aber wenig; wir wollen allein hierbeweisen, daß die äußere Wassertaufe da gegeben wird,wo die innere Taufe oder der Glaube noch nicht ist;wie leider heut zu Tage deren Viele sind, die sich tau-fen lassen, und dennoch den Glauben nicht haben, vor-aus Juden. Dennoch tauft man sie mit der Wasser-
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