Druckschrift 
2/3 (1843)
Entstehung
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Nach aufgehobener Tafel dauerte die Lust noch immer fort, und derTanz begann jetzt, nicht nur in de» Sälen wie zuvor, sondern auchin dem Schwcizersaal, wobei die Mischung der wunderschönen Masken-trachten, Nymphen, Feen, Zauberer, Saracenen, Christen, Helden unsHeldinnen ein farbenreiches, bewegtes Gemälde erzeugte, das in seinerPracht vielleicht noch alle früheren, dem Auge dargebotenen schönenSchauspiele übertraf.

So endete das Fest nach zwei Uhr.

Die zum Provinziallandtag in Posen versammelten Stände deS Groß-Herzogthums Posen übersandten dem Könige eine Adresse, welche fol-gende Stelle enthielt:

Die landesvätcrliche Verheißung, daß Ew. Majestät fortfahren wol-len in der Fürsorge für das Wohl und das Heil des Landes, für dieRechte und das Wohl aller Stände, ermuthigt zu immer festerem Ver-trauen. Gestützt auf dieses Vertrauen, können die polnischen Untertha-nen vor Ew. Maj. die Betrübniß nicht unterdrücken, in welche sie un-verschuldet durch den allerhöchsten Landtagsabschied vom sechsten August184l versetzt worden sind. Sie haben die Thatsache nicht verkennenwollen, daß das Großherzogthum ein Theil Ew. Majestät Monarchieist. Aber dieser politischen Verbindung ungeachtet war ihnen Erhal.tung und Bewahrung ihrer Nationalität als Polen, war ihnen ein Va-terland, der Gebrauch ihrer Sprache in allen öffentlichen Verhandlun-gen zugesichert. Sollen sie, gleich den in ihrer Nationalität nicht mehrbestehenden litthauisch und wallonisch redenden Untcrthanen, ihren Ver-einigungspunkt in dem Namen Preußen finden, so erblicken sie hierineine Gefährdung jener Verheißung; sie fürchten nicht mehr sein undsich nennen zu dürfen, was sie nach ihrer Sprache, ihren Sitten, ihren