Druckschrift 
2/3 (1843)
Entstehung
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AlS kurz nach dem Erscheinen desFestes der Handwerker" der Kron-prinz eines Tages unpünktlich und zu spät an der königlichen Tafelerschien ward sein Vater, ein Mann der in allem die strengste Ordnungliebte, verstimmt und man hatte auf seinen Befehl bereits Platz genom-men, als der Kronprinz erschien, lächelnd auf seinen Vater zuging und,ihm die Hand reichend sprach:Herr Meefter, darum keene Feindschaftnicht."

Der König nahm lachend die Hand des Sohnes und fuhr in dem-selben Tone fort:Fritz Du warst ja allemal derjenigte wel-cher:" zum großen Ergötzen der Gesellschaft

An einem freundlichen Nachmittag der Badesaison des Jahres !8lShatten sich in dem lieblichen Städtchen Baden eine Anzahl Männer,unbekümmert um die Netze der Natur, welche sie mit ihrer ganzenPracht umgab, um einen Spieltisch versammelt.8ept Ksxne" oderäix peräu" und dergleichen tönten in dem Saale wieder, nur durchdas Klingen der hin und hergcworfenen Goldstücke unterbrochen: Allesbeschäftigte sich nur mit den Karten, dem Golde, dem Gewinn oderVerlust.

Da trat auch ein hoher, schöner, junger Mann, ganz einfach mit ei-nem bis an den Hals zugeknöpften Militairoberrock bekleidet, an denTisch, sah erst eine Weile zu, und pointirte dann selbst, und zwar nurmit einem Thaler. Die Blicke des Banquiers und seines Gehülfen wand-ten sich förmlich unzufrieden von dem Thaler zu seinem Herrn, demjungen Mann im einfachen Oberrock, hin, alle Anwesenden erstauntenauch über den Thaler, denn man war hier gewohnt, nur Goldstückeauf dem Tische zu sehen. Lndcß kam es dem Banquier zu, die besetzteKarte zu ziehen: er that eS, gewann, und warf denselben mit verächt-

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