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2/3 (1843)
Entstehung
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übteS Auge es auch im 'verderbtesten Menschen erblickt. WaS wäreder vollkommenste Staat der Einbildung, wenn er in die wirkliche Weltder Erscheinung niemals eintreten könnte! Wer seine Voraussetzungenauf das bisher im Staatswesen Geleistete baut, baut nicht ohne Fun-dament. Wer aber in der Geschichte über die störende Masse der ver-einzelten Thatsachen hinausgekommen, wird auch nicht die fortwährendeWiederbolung des längst Gewesenen suchen. Niemand weniger, als ich,sagt: diese Einrichtung ist gut, denn sie ist historisch. Was gestern ver-werflich war, kann heute trefflich sein. . . .

Die Professoren Besse! und Jacobi erhielten ein Geschenk von drei-,tausend Thalern, um den Verein der Naturforscher in London besuchenzu können.

Der Clavierspielcr Lißt empfing den Orden des Verdienstes, wasManchem nicht wohlgethan schien, so lange Gelehrten und Dichternwie Uhland, die der Nation theuer sind, die in Kunst und Wissenschafthochstehen, dieses Verdienst nicht zugestanden wurde.

Ganz besonderes Aufsehen machte das neue Ehegesetz. Sobald derEntwurf dieses Gesetzes bekannt wurde erregte er eine bedeutende Oppo-sition von mehren Seiten. Der Entwurf, hieß er, rühre von dem preu-ßischen Gesandten in London, Ritter vr. Bunsen, her und sei aus denElementen des katholischen Kirchendogma's und der englischen Gesetzge-bung entstanden.

Man meinte, in einer wahren Ehe sei etwas viel zarteres und hei-ligeres, als die Gesetzgeber aller Völker in Worten auszusprechen wuß-ten und es sei eine mißliche Aufgabe, wenn die Gesetzgebung, nachdemsie so lange wohlweislich geschwiegen, und die Dinge gehen ließ, sich