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ihre Zusammcnbcrufung, wäre sie auch vor der Hand nur Form, etwasErfreuliches, weil ein bedeutendes Zugeständniß darin enthalten ist.
Bei Potsdam ließ der König einen großen Wildpark einrichten. Erhat einen Umfang von ungefähr dreitausendfünfhundcrt Morgen. Diedafür herbeigeschafften hundcrtvierzig Stück Edelwild, wurden in Gegen-wart deö Königs und der Königin in denselben eingelassen.
Die auf der Terrasse von Sanssouci erbauten Springbrunnen, vondenen die Hauptfontaine hundertvierzehn Fuß hoch steigt, trägt wesent-lich zur Verschönerung des Ganzen bei, und die Zeitungen schildertenunermüdlich das wunderbar herrliche Diamantensunkcln des in Milli-arden Krystalltropfen sich auflösenden Strahls, und die magische Wir-kung, welche auf Befehl des Königs die Erleuchtung der Fontaine durchbengalisches Feuer von vier verschiedenen Farben hervorbrachte, so daßsie wie ein orientalisches Phantasiegebilde aus den Mährchen der She-herezade erschien, wie ein Meteor mit dem zartesten phantastischen Schleierbehängen, auS Licht und Farben gewoben, dazu den blendenden Schneeam Boden, die candirten Bäume und der dunkelste Nachthimmel ohneeinen flimmernden Stern.
Als Georg Hcrwegh im November 1342 in Berlin war, äußerteder König den Wunsch, den jungen Dichter und Republikaner zu sehenund der Leibarzt des Königs, Schönlein, führte ihn zu demselben. DieLeipziger Allgemeine Zeitung, der Corrcspondcnt und andere Blättererzählen diesen Besuch also:
„Die geistreiche Auffassung der Verhältnisse und besonders die über-legene Handhabung des Augenblicks durch Kraft und Geschick des Wor-