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2/3 (1843)
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tes, des ernsten, wie des scherzenden, bewährte sich auch hier bei demKönige. Ich habe soll der König gegen ihn geäußert haben in die-sem Jahre schon einen Besuch von einem meiner Gegner gehabt, vonHerrn Thiers. Dem Ihrigen gebe Ich den Vorzug. Ich habe MeinAmt und Beruf als König zu erfüllen, Sie den Ihrigen; Ich werdedem Meinen getreu bleiben und wünsche, daß Sie auch bei dem Ihri-gen beharren. Ich achte eine gesinnungsvolle Opposition. Sie werdenjetzt einen Theil meiner Staaten besuchen, in dem Sie die tüchtigste undwackerste Gesinnung treffen werden."

Die Unterredung wendete sich von der ernstem Seite auch aus diezwanglos scherzende. Der König äußerte über die Gedichte Herwegh's:Ihre Dichtungen zeigen den wahren dichter all, sie sind sehr schön,obgleich sie manche bittere Pille, insbesondere auch für mich enthalten.Aber ich darf Ihnen die Versicherung geben, daß diese Pillen doch nochnicht so bitter schmecken, als die, welche mir hier Schönlein zuweilengiebt-"

Der Arzt ging auf den Scherz ein und sprach: Und dennoch nehmeich lange nicht so viel Teufelsdreck dazu, als hier der junge Dichter.

Herwegh soll in seinen Antworten etwas befangen, aber dennochganz freimüthig gewesen sein.

Das spätere Geschick des Dichters ist zu bekannt, als daß es hiererwähnt zu werden brauchte.

Die Zeitungen besprachen die Errichtung einer preußischen Marinezur Beförderung des überseeischen Handels, und meldeten, daß zu demBehuf von der Regierung bereits eintausendsechshundert Spiegel-Sex-tanten, das Stück zu achtzig Thaler und achthundert Chronometer be-stellt seien, wobei an das Bedürfniß von achthundert Schiffen gedacht

2s Buch vom Könige. 6