Druckschrift 
2/3 (1843)
Entstehung
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früher einige Verfügungen erlassen, so im April 1341: daß nur solcheCandidaten aufgenommen werden sollten, bei denen cS wahrscheinlich,daß sie bald nach dem Verlassen des Seminares ein Pfarramt erhaltenwürden, weil den in dem Seminar gebildeten Kandidaten das, waS siein der Anstalt sich angeeignet haben, zu einem nicht geringen Theil ver-loren gehe, wenn sie nach ihrem Austritte noch mehre Jahre in andernVerhältnissen zubringen müssen, bis sie ein Pfarramt erhalten. So-dann im Mai 1342 da mehrere Kandidaten, denen auf den Vorschlagder Konsistorien ein Stipendium im Seminare bewilligt worden, dasselbeabgelehnt hatten, ward verordnet, daß die Konsistorien nur solche Kan-didaten zur Aufnahme vorschlagen sollten, von denen sie sich zuvor dieGewißheit verschast hätten, daß sie die Stelle auch annehmen würden-

Durch ein Ministeriell-Rescript sollen zunächst mit den Gymnasien,den höhern Stadtschulen und Schullehrer-Seminarien, Anstalten fürgymnastische Uebungcn verbunden werden.

DaS von vr. Alexander Jung herausgegebeneKönigsberger Litera-turblatt" ward verboten, später jedoch wieder gestattet.

Die allgemeine Augsburger und andere Zeitungen theiltcn die An-rede des Königs an die Deputation der Königsberger Universitär mit,welche während des letzten Aufenthalts des Königs in Königsberg, nachder Rückkehr aus Rußland sich dem Monarchen vorstellte. Wir lassensie hier gleichfalls folgen, obgleich ihre Aechtheit in Zweifel gezogen ist.Doch ist sie, wenn auch nicht den Worten, doch dem Hauptinhalte nach,durch ein in Königsberg selbst gedrucktes Buch bestätigt worden.

Meine Herren! Ihre Beschwerde über den Minister Eichhorn habeich erhalten. Diese Beschwerde ist aber zugleich eine Beschwerde überden neuangestellten Professor Hävcrnik und zugleich auch über mich