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chen Ceremonicn im Rummclsburger See taufen ließen. So am fünf-ten März und am neunundzwanzigsten April. Ein Kupferstecher warihr ordinirler Prediger. Kurz nach dem letzterwähnten Tage wurdensie jedoch in ihrem Betsaale in der Stadt auf gewaltsame Weise in derAndacht gestört. Unter ihnen befand sich eine Bierstube, und eine An-zahl aufgeklärter Gäste (Zuckersicder) drangen in daö Heiligthum, demo-litten Alles und zwangen die zahrciche Gemeine zum Weichen. Esentstand ein Auflauf, den Polizei und Militair wieder zerstreute. AlsGegensatz zu dem Allen, bildete sich, einem Gerüchte zufolge, in Berlinein Verein, dessen Mitglieder sich von der christlichen Kirche und derenSaeramenten lossagten und ihren Austritt aus derselben mit ihren Na-mcnsunterschriften erklären wollten, weil sie nicht das Christenthum unddie Bibel, sondern einzig und allein daö menschliche Wissen — die Au-tonomie des Geistes — als Quell der Wahrheit anerkannten. Sienannten sich die Freien. —
Bei dem Jubelfeste des Prediger-Seminars in Wittenberg am neun-undzwanzigsten September sprach der Minister Eichhorn bestimmt auS,daß die jetzige obere Leitung der geistlichen Angelegenheiten sich ent-schieden für daö positive Christenthum erkläre, und nicht für jene fal-sche Lehrfreiheit sein könne, welche vom politischen Gebiete sich jetzt aufdas Feld des Glaubens übersiedeln wolle. Der Minister versicherte,daß die jetzige Kirchenverwaltung weit entfernt sei von Glaubenszwangund Verfolgungssucht, vielmehr eine Einheit der Kirche wünsche, wiesie in den ersten Jahrhunderten bestanden habe, trotz mancher verschie-denen Auffassung einzelner Lehren, und wie man jetzt damit umgehe,in diesem Sinne und Geiste der Kirche ihre Organe zu geben.
In Bezug auf dieses Seminar hatte der Minister Eichhorn schon