Druckschrift 
2/3 (1843)
Entstehung
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denn in meinem Namen hat der Minister Eichhorn gehandelt undverfügt. Der Minister Eichhorn aber ist ein Ehrenmann, so sehr ihnauch daö junge Deutschland für einen Mucker und Pietisten verschreienmag. Der Minister Eichhorn ich versichere es Ihnen auf mein Eh-renwort ist ein Ehrenmann und was er verfügt, hat ganz und garmeinen Beifall. Ueber den Provessor Hävernik beschweren Sie sich, in-dem Sie sich auf ein Vergehen berufen, welches sich derselbe vor fünf-zehn Jalwen in seiner Jugend, hat zu Schulden kommen lassen. Ichhabe die Sache untersuchen lassen, sie ist nicht so, wie Sie meinen. Ge-setzt aber dem wäre so: wer von uns, meine Herren, kann in seine Ju-gend zurückblicken, ohne ähnliche Verstöße, vielleicht noch größere zu fin-den? Ferner beschweren Sie sich, der neuangestcllte Professor Häverniksetz dem evangelischen Glauben zu sehr zugeihan. Ich muß Ihnenaber sagen, daß auch ich diesem Glauben ganz und gar zugethan bin.Ich bin durch viele Jrrsäle in diesen Glauben zurückgekehrt, fühle michdarin glücklich und stolz und so lange ich das Heft der Regierungin dieser meiner Hand halte, werde ich diesen Glauben mit meiner gan-zen Macht zu schützen wissen.

Vermählungsfeierlichkcit der Kronprinzessin von Baicrn,

Im Oktober >842.

Der Rückkehr des Königs vom Rhein am dritten Oktober folgtendie Vermählungsfeierlichkeiten der Kronprinzessin von Baiern, die sichauf mehrere Tage erstreckten und den schaulustigen Berlinern Mancheszu sehen gaben.

Der König bietet gern dem Volke das glänzende Schauspiel einesmittelalterlich schimmernden Königshofs, während der verewigte Monarchsich fast dadurch belästigt fühlte, und daher alles so einfach als möglich