Druckschrift 
2/3 (1843)
Entstehung
Seite
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Ein Schreiben aus Bienne entbält Folgendes: Was großes Vergnü-gen hier gemacht hat, war die Güte, womit der König von Preußendie Petition eines preußischen Apothekers entgegengenommen hat, der inFolge eines Streits, während dessen er einem Offizier eine Ohrfeige ge-geben hatte, erilirt wurde. Der König hatte seine Supplik von An-fang bis zu Ende mit der größten Aufmerksamkeit durchgelesen undsprach mit dem Bittsteller mit vieler Güte. Ich habe selbst die Freudegehabt, Zeuge dieser Scene zu sein, und wie sehr ich auch Republikanerbin, so werde ich sie doch nie vergessen. Dieser König hat mich wirk-lich ergriffen; wie viele unserer schweizerischen Magistrats-Personenhätten dieser rührenden Scenen beiwohnen sollen!"

Viele Grüße.

Der König wurde aus der Reise von einem Superintendenten ange-redet:

ES grüßen Dich Tausende und abermal Taufende ... es grüßenDich Tausende und abermal Tausende. . . und abermal Tausende undTausende..."

Da fiel ihm der König in'S Wort:

Ich danke vielmals, grüßen Sie dieselben von mir wieder, aberJeden einzeln."

Der Geistlichkeit der Diöeese Minden , Lübbecke und Vlotho dankteder König für den Ausdruck ihrer Gesinnungen und für daS Vertrauenzu ihm und über seine Stellung zur evangelischen Kirche, dann fügteer im Wesentlichen hinzu, daß die Stimme der Verläumduug über Seinekirchlichen Ansichten und Bestrebungen sich so weit verbreitet habe daß schwer werde, darüber zu schweigen. Man habe ihm das Verfolgen