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2/3 (1843)
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vor, die merkwürdige, durch freiwillige Beiträge gebildete Anstalt für

die Erziehung armer Mädchen zu besuchen. Der König machte sichgleich zu Fuß auf den Weg, und nun wiederholte sich dieselbe Scene,wie Tags vorher: Die jubelnde Menge drängte den Monarchen, faßteseine Hände und Kleider, so daß er kaum und nur sehr langsam vor-wärts kam. Man wollte ihm Platz machen, er hinderte es aber mitfreundlicher Gutmüthigkrit: Uaisse-:-!« tsire.

Die Kinder empfingen ihn bei seinem Eintritt mit ihrem Vieri con-serve 1e koi, das ihn zu Thräncn rührte, die er umsonst zu verber-gen suchte.

Endlich aber mußte doch geschieden sein. Mit größter Bewegungsagte der König: äe n'rrime PS8 le» ackieux, eest une msuvsise ineeri-tion. Ich liebe das Scheiden nicht es ist eine schlechte Erfindung!

Hinter Basmonsieur ist gleich die Grenze deS Fürstenthums; da stan-den mehrere hundert Menschen aus der Umgegend; Männer, Frauenund Kinder traten so dicht um den Wageu, daß er nicht mehr fortkonnte. Der König reichte den Vordersten die Hand, gleich stürztenAlle herbei, so mußte er sie herum reichen an Jung und Alt. Kaumkonnte der Neuchatelsche StaatSrath hindurch zum letzten Abschied. Alleswar in Thränen, selbst die Dienerschaft des Königs und die Postillone;diese wagten nicht fortzufahren, endlich benutzten sie einen günstigenAugenblick, die Pferde zogen rasch an und der König war über dieGrenze, von der er den Scinigen noch lange Grüße zuwarf, bis end-lich der Wagen verschwand.

Bei dem Besuch des Val de Travers äußerte Jemand von der Um-gebung dcö Königs die Besorgniß, daß Seine Majestät ermüdet seinkönnte, worauf der König erwiderte:Ich besitze die Eigenschaft, keineMüdigkeit zu empfinden, wenn ich glücklich bin."