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Am Abend war das ganze PontSthal bis zu den kleinsten und entke-gensten Hutten erleuchtet, was von den Bergen ein sehr reizender An-blick gewesen sein soll.
Auf die Anrede des Oberbürgermeisters in Valangin sagte der Königunter Andcrm: Sie sprachen von Opfern, die ich gebracht; cS ist keinOpfer, ich empfinde so viel Freude dabei und versichere Sie, daß mannirgends so empfangen wird, wie hier. Ich werde nie die Tage mei-nes hiesigen Aufenthalts vergessen und so denkt auch die Königin."
In lcs Ponts erinnerte der Maire an die Wohlthaten des hochscli-gcn Königs. Der König sagte in seiner Antwort unter andern: daSwaren die Gesinnungen meines VaterS, das sind auch die meinigen.Bei Ihren einfachen Sitten und allen Institutionen besitzen Sie übri-gens alle Garantiecn des Glückes; Sie genießen die wahre Freiheit."
In Locke ging der König von einem Privathaus, wo er abgestiegen war,zu Fuß nach dem Stadthaus, und von da auch wieder zurück, wennman daS Gehen nennen kann, denn es war ein Mittelding von Er-drückt- und Gctragenwerden.
Man wollte den Andrang hindern, der König ließ es aber nicht zu;z'arrirersi Kien senlement un peu plus tsrch sagte er gerührt.
Im großen Saal des Stadthauses war ein Frühstück bereitet, undeS wurden dem König die in Locke für ihn gearbeiteten Chronometer undBarometer überreicht. Die Königin empfing eine Uhr von fünf Linienim Durchmesser und einen Spitzcnschlcier. Die Uhr welche der Köni-gin besondere Freude machte, ist die kleinste, je in Locke verfertigte undkann in einen Ring gefaßt werden. Der Verfertiger ist Herr FavreBulle, ein fünfundsiebenzigjährigcr Greis. Auch hier, wie an so vie-len Orten, wurve fast mehr geweint, als gesprochen. „Anderwärts,sagt ein Augenzeuge, anderwärts mag man darüber lächeln, es unbe-greiflich oder übertrieben finden; wir haben diese Scenen mitgemacht
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