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Er selbst reichte ihr min eine Tasse Kaffee, die auch die gute Altenach Vergicßung vieler Thränen trank.
Am Abend gaben die Grafen von PourtaleS dem König in ihremprachtigen Hüiel ein herrliches Fest.
Dazu war an »essen Nordseite ein Speisesaal für dreihundert Perso-nen angebaut worden, der an Pracht und Geschmack nur wenige seinesGleichen haben dürfte. Vorher aber wurde le «ecr^tickre et le cui-si-nie,-, eines der launigsten und witzsprudelnsten Scribeschen VaudevillcSgegeben, und zwar von Befreundeten des HauseS, mit so ausgezeich-netem Talent, daß der König mehrmals in homerisches Lachen aus-brach. — Nachher kam ein prächtiges Souper, das so nur von Pour-taleöschem Ncichthum in der Schweiz gegeben werden kann.
In der Nähe der Königstafel saßen zweihundert geputzte Damen,mehrere von ausgezeichneter Schönheit die herrliche, hier nie gehörte Mu-sik dcS fünfunddreißigsten preußischen Infanterie-Regiments erhöhtenungesehen den Zauber dieses fast mährchcnhaftcn Festes, das der Erge-benheit, der Festlichkeit und dem Gcschmacke der Grafen PourtaleS gleichviel Ehre machte.
Am siebenundzwanzigsten ergoß sich der Regen in wilden Strömenvom grauen Himmel herab, empfindliche Kälte herrschte in den Bergenund wohl natürlich wäre es gewesen, wenn die Einwohner ihre Woh-nungen nicht verlassen hätten, ärgerlich über die unnützen Vorbereitun-gen und das verdorbene Fest. So aber war es nicht. In dem bra-ven Gebirgsvolkc war Heller Sonnenschein und warme Sommcrlust.Vom frühen Morgen an erwarteten sie in dichtgedrängten, aber nassenHaufen den König, und wohin er kam, schallte ihm Frcudenruf vorund nach. Wo an den Anhöhen und Bergen der Wagen langsam fuhr,mußte er seine Hand dem Volk reichen, oder man bcwog ihn auszustei-gen, um irgend ein kleines Gemeindehaus in Augenschein zu nehmen.