Druckschrift 
2/3 (1843)
Entstehung
Seite
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niß der Königin zu wecken. Einen unbeschreiblichen Eindruck machteder Schluß des Ganzen, die Erleuchtung des Domes durch bengalischesFeuer.

Manöver ain Rhein.

Die fremden Offiziere wurden täglich in königlichen Wagen von Bonnaus in's Lager und wieder zurückgeführt. Beim Ankommen im Lagerempfing jeder Offizier ein Pferd.

Sehr großartig war der glänzende Generalstab von Königen, Prin-zen, Marschällen, Generalen und Offizieren von allen Graden, ausfast allen europäischen Ländern, von allen Waffengattungen, von allenFarben, mit ihren wehenden Federbüschen, ihren muthigen, schnauben-den Rossen, ihren Sternen, Ordensbändern und Kreuzen aller Art imhellen Sonnenlicht, Alles »unter einander, der Unterlieutenant nebeneinem alten, mit Orden bedeckten General, neben Prinzen, ja dem Kö-nig selbst; denn im Sturm deS Reitens ließ sich nicht immer eine re-spektvolle Ferne halten. Gewöhnlich ritt der König eine Pferdeslängevoran; hinter ihm herrschte volle Freiheit und kein Unterschied des Ran-ges. Das freundliche Wohlwollen des Königs wirkte auf alle seineGenerale, auf die fremden Offiziere der Suite, selbst auf die Engländer.

Nichts glich der großartigen Gastlichkeit des Königs. Er begnügtesich nicht damit, auf das Beste für Wohnung, Wagen und Pferde sei-ner Gäste zu sorgen, er traktirte sie auch täglich glänzend auf demBonner Stadthause.

Der König von Hannover war in der Uniform des dritten Husa-renrcgiments, dessen Chef er ist, der Herzog von Nassau in der Uni-form des fünften Uhlanenregiments; der Prinz Carl von Bayern inder Uniform des elften Husarenregimcnts; der Erzherzog Johann von