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Es ward eine Cabinetsordre erlassen zu neuen Befestigungen in derProvinz Preußen. Königsberg und das Städtchen Lotzen werdenFestungen, an? Hafen zu Meinet sollen Sicherhcilswcrke angelegt nndmehre alte Ordensschlösscr zu Citadellcn ausgebauet »Verden und wurdendazu zwanzig Millionen bestimmt. Hier an der Grenze haben sich,wie oben schon angedeutet, seit der Grenzsperre Nußlands die bedauer-lichsten Verhältnisse herausgestellt-
Reise in die westlichen Provinzen.
Am zwanzigsten August trat der König mit seiner Gemahlin» dieReise in seine westlichen Provinzen an. Der König litt, als er nachDüsseldorf kam, an einem Podagraanfall und konnte einige Tage daSBett nicht verlassen; er hatte sich nach dem Schlosse in Benrath zurück-gezogen. Auf die Versicherung, daß bas Befinden des Königs sich derBesserung zuneige, beschlossen die Bürger Düsseldorfs ihm am dreißig-sten August Abends einen Fackelzug und eine Serenade darzubringen.Der Minister Graf von Stolberg lud nach des Königs Wunsch denZugführer in die königlichen Gemächer ein. Dein Kausinann Blankarts,dein diese Ehre zu Theil wurde, während an diesem, wie am vorherge-henden Tage, Niemand, selbst nicht der König von Hannover, vor denhohen Kranken gelasscu worden), sagte der aus seinem Ruhebette lie-gende Monarch mit Freundlichkeit: „Sie sehen, ich habe mein Lager„dem Fenster näher rücken lassen, um wenigstens zu hören; diese Ueber-„raschung macht mir eine innige Freude, und ich bin ganz unglücklich„meinen Dank nicht selbst bringen zu können."
Mit begeistertem Jubel ward der König überall in Westphalen em-pfangen und Ehrenpforte reihte sich an Ehrenpforte. Hatte man ihn?doch zu danke??, daß der kirchliche Frieden der Provinz zurückgegeben.
Im Besitz großartiger Mittel war natürlich in Münster der Haupt-