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Empfange des Volks, von der Thcilnahme, welche Friedrich Wilhelmfür alle englischen Einrichtungen bewiesen, von der schönen Einigkeitzwischen Wirthcn und Gästen. Man konnte dieß freilich nicht in glei-cher Weise erwarten; die Stille in den officiellcn Mitteilungen fielaber doch auf und nährte die grundlose Meinung, daß das hochfreudigcFest in Petersburg bei der kaiserlichen Familie mit bangen Gefühlengemischt gewesen wäre.
Die Tage in Petersburg wurden von den höchsten Herrschaften fastnur im engsten Familienkreise zugebracht, so daß nicht einmal die Hof-bcamten zugegen waren.
Doch war die große Parade am dreizehnten Juli, bei welcher sie-bcnzig Schwadronen Cavallerie und fünfzig Bataillone Infanterie imhöchsten Glänze aufgestellt waren, gewiß ein großartiges Schauspiel.—Der Kaiser kommandirtc die großen Manövers zu KraSnoe-Sclo ineigner Person. Der Kaiser geht bei Musterungen, wie bei Bällen überallallein und ohne Schutz in der Mitte der Bevölkerung herum und esist kein wahres Wort an allen jenen Lügen, Militairverschwörungcn,Mordversuchen :c. mit denen uns die englischen und französischen Blät-ter so freigebig beschenkten.
Ungeachtet der König nur kurze Zeit in Rußland geblieben und inSt. Petersburg selbst nur wenige Stunden gewesen war, hatte er dochseine Anwesenheit dazu benutzt für den Handels, und GränzvcrkehrPreußens mit Rußland zu verhandeln. Rußland glaubt nämlich seineGewerbthätigkcit durch Einfuhr-Verbote und sehr hohe Import-Zölleschützen, und um diese aufrecht zu erhalten, seine Gränzcn auf dasSchärfste bewachen zu müssen. Die östlichen Provinzen Preußens leidenhierunter in einem hohen Grade und empfinden diese Sperre sehr drückend.
Der russische Kaiser, erfuhr man aus den Zeitungen, habe aus AnlaßdeS Festes sämmtliche preußische Unterthanen begnadigt, welche wegen