Druckschrift 
2/3 (1843)
Entstehung
Seite
38
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lebhaft, nicht selbst bei JhneN sein zu können und habe daher MeinemGeneral-Adjutanten, dem General-Lieutenant Monsuroff, aufgetragen,dieses Schreiben Ihnen eiNzühändigen so wie Ihnen die VersicherungMeiner Wohlgcwogenheit zu erneuern.

St. Petersburg, den >8. (30.) März 1342.

(gez.) Nikolaus.

Bei dem großen Brande, der Hamburg heimsuchte zeigte sich desKönigs menschenfreundliche Gesinnung auf daS glänzendste. Er wiesansehnliche Summen zUr Hülfe att; aus Magdeburg und Potsdam wur-den Pionier-DctaschementS auf den Dampfschiffen zu Hülfe gesendetUnd weiteres Militär zur Aufrechthaltung der Ordnung, die Militär-bäckereien wurden in Thätigkeit für Hamburg gesetzt, dann die Dampf-schisse der Seehandlung ausgerüstet, die für die unglückliche Stadt be-stimmten Beiträge zu überbringen.

Der König war der erste, von allen Fürsten, der es ausgesprochen,daß dies ein gemeinsames Unglück der Deutschen sei und von allennach Kräften zu lindern sei und er hatte die Freude zu sehen, daß seinVolk seine Gesinnung theilte und dem schönen Beispiel folgte, so daßsich die baare Beisteuer Preußens auf 743,404 Mark Banco belief under in einer Kabinctsordre jagen konnte:Ich habe mit besonderer Ge-nUgthuung ersehen, in welch schöner Weise sich der WohlthätigkcitSsinnmeiner UntcrthancN bei dem Brandunglücke von Hamburg bewährt hatund in Welch ansehnlichem Betrage milde Gaben zur Unterstützung dervon diesem Unglücke Betroffenen dargebracht worden sind.