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„Herr Oberst von Hanneken. Gegenwärtig sind es fünfundzwan-zig Jah re, daß Ich dem sechsten Kürassier - Regiment angehöre, und Ich„habe nur den Tag abgewartet, mit dem dieser Zeitraum abläuft, um„den Brief zu beantworten, den Sic, Herr Oberst, im Namen des Re-giments an Mich gerichtet. Jederzeit habe Ich den Augenblick, wo„Seine Majestät der hochselige König, Mir jenes ausgezeichnete Regi-ment verlieh, als einen der schönsten und denkwürdigsten Meines Le-„bens betrachtet; in der That, Ich zählte damals kaum einundzwanzig„Jahre, und an die Güte deS in Gott ruhenden Königs berechtigten„Mich keine weiteren Ansprüche, als Meine Eigenschaft als Russe und„als Bruder seines getreuen Freundes und Bundesgenossen, des viel-geliebten Kaisers Alexander. Gleichzeitig wurde Mir vom verewigten„Könige das kostbare Gut zu Theil, welches das ganze Glück Meines„Lebens begründen und dauernd sichern sollte. Er gewährte Mir die„Hand seiner geliebten Tochter, und indem Ich ihm ein Sohn wurde,„sollte Ich Mich auch seiner großen Familie, seiner Armee zugesellen,„die seinem Herzen, wie seine Kinder, gleich theuer war. Ich kann es„nur wiederholen, die Ereignisse jener Zeit bilden die schönsten, die herr-lichsten Erinnerungen Meines Lebens. Seitdem, so oft Mir die Um-stände erlaubt haben, Mein wackeres Regiment wiederzusehen, ist es„Mir eine wahre Gcnugthuung gewesen, als Bruder, als Waffengefährte„zu erscheinen. Meine Gesinnungen für das Regiment, wie für das„gesummte Preußische Heer, kennen Sie, sie bleiben unwandelbar; indem„Ich Sie auffordere, den Ausdruck dieser Gesinnung dem ganzen Re-giment zu wiederholen, beauftrage Ich Sie insbesondere, sämmtlichen„Offizieren zu bezeugen, wie sehr Ich die Gefühle, welche sie für Mich„hegen, schätze. Die Freundschaft, die Mich an ihren erhabenen Herrscher„knüpft, reicht bis zu jener schönen Zeil hinauf und wird, wie ich hoffe,„ein Anspruch mehr aus ihre Anhänglichkeit sein. Ich bedauere es