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Wenn auch ihr Haar erbleicht, so würden sie, dem Sohne ihre Söhnebringen, damit sie alle ständen wie ein Mann, wenn das Vaterlandbedroht würde, und auch sie würden noch mit demselben Geiste nebenihren Söhnen fechten, wenn es Roth thun sollte.
Der König sichtlich von diesen einfachen Worten ergriffen, erwiedertemit der herablassendsten Huld und mit herzlichen Worten:
„Ich weiß es, daß der kräftige vaterländische Geist, welchen die Frei-willigen pflegen und erhalten, auch hier zu Lande noch zu Hause ist,„Dieser Geist ist in Europa bekannt und hat hauptsächlich dazu beige-wagen, daß im Herbste des vorigen Jahres der Friede erhalten ward;„in der Fortdauer desselben finde ich die Bürgschaft, daß derselbe nicht„so leicht gestört werden wird."
Nach einer kurzen Pause fuhr der König mit sichtbar erhöhter Rüh-rung fort:
„Ich erkenne auch die Liebe und Treue, welche die Freiwilligen Mei-„nem verewigten Vater gelobt und bewiesen'haben. Die erneuerten„Ausdrücke dieser Empfindungen sind meinem Herzen um so theurer,„als sie zugleich die Fortdauer des Andenkens an Meinen Vater be-„kunden. Ich selbst habe öfters in jener Zeit hier an Seiner Seite„gestanden, wenn er die Freiwilligen empfing."
Der König, der diese letzten Worte schon mit einer weichen, von tie-fer Rührung schwankenden Stimme gesprochen, wollte weiter reden,vermochte es aber vor innerer Bewegung nicht. So stand er, dasTaschentuch sich vor den Augen haltend, in-dem Kreise seiner Treuer-gebenen schweigend da, und der feierliche Augenblick ward von Allentief empfunden! —
Allmählig gewann Seine Majestät wieder Fassung und sagte mitunverkennbarer Anstrengung:
„Ich bin kein Redekünstler und finde keine Worte mehr für meine