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Alle diese Aufzüge bewegten sich rings um die Rennbahn und nah-men den Raum einer halben Stunde WegcS ein.
Am Abend dieses Tages gab die Ritterschaft dem Königspaar ineiner dazu erbaueten Festhalle, welche an zwanzigtauscnd Thaler gekostethaben soll, einen Ball, an dem an drittehalb tausend Gäste Theil nahmen.
Am Tage darauf veranstaltete die Stadt ein Dejeuner an dem acht-hundert Personen Theil nahmen.
Der Verein der Freiwilligen in Breslau hatte durch den Kriegsmi-nister General von Boyen die Erlaubniß des Königs erlangt, sich dem-selben vorstellen zu dürfen, und Seine Majestät hatte befohlen, daß siesich am vierzehnten September nach dem Diner im Schlosse einfindensollten. Um vier Uhr begaben sich dieselben, hundert an der Zahl, vomRathhause, wo man sich versammelt hatte, den Stab voran, die übri-gen zu dreien, an der Hauptwache vorüber, welche inS Gewehr trat,ins Schloß. Nachdem die Tafel aufgehoben war, führte der Regie-rungs-Präsident Graf von Pückler, Chef der schlesischen Freiwilligen,sie in den Saal. Bald erschien der König mit seiner einnehmenden Huldund Freundlichkeit.
Nachdem der König einige Fragen an den Stadtgerichts-DircctorBehrends gerichtet hatte und in die Mitte des Halbkreises getreten war,ergriff der Kamerad Berndt das Wort und äußerte:
Wie hochbeglückt sich die Kameraden fühlten, vor Seiner Majestätzu stehen und Ihm ihre Huldigungen darzubringen; daß sie zum Theilauf eben dieser Stelle dem Vater Seiner Majestät den Schwur derTreue geleistet, den so Mancher mit seinem Herzblut besiegelt habe;jetzt ständen sie vor dem Sohne mit derselben Begeisterung der Jugend,welche sie zum Kampf geführt, und erneuerten ihr Gelübde.