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welche nach der Stadt führen und die Straßen und Lädenso glänzend erlcucyten. Man vergleiche diese an 40,000Thalcr jahrlich kostende Erleuchtung und ihren Effekt mitdeni ersten unter dem großen Kurfürsien im I. 1079 ge-machten Versuch/ die Stadt zu erleuchten i) und selbstnoch mit den dreieckigen kleinen Laternen auf hölzernenPfählen zu Zeiten Friedrichs lt. 2). — Die Reinigungder Straßen und der in manchen Stadlgegendcn leicht stagni-rcndcn Rinnsteine wird von den Hauscignern selbst besorgt/und der angehäufte Gasscnkoth/ der Schnee und das Eisim Winter muß auf ihre Kosten außerhalb der Stadt ge-bracht werden. Auch in einigen Hauptstraßen haben sichdie Einwohner freiwillig dahin vereiniget um durch Begie-ßen der Trottoirs und des Fahrweges dem Staube/ derbei Berlins saitdigen Boden zu den Unbequemlichkeiten derStadt gehört/ im Sommer möglichst abzuhelfen. Unterden Linden geschieht dieses Besprengen des mittleren Spa-zierganges auf öffentliche Kosten. 18 Straßen - Karren-knechte unter 3 SchirrmcisterN/ haben die Abführung desKoths und Eises von den Plätzen und Brücken zu besor-gen. — Das einem Schweizer/ Namens Fauche-Borelerthcilte mehrjährige Patent zur Anlegung geruchloser Latri-nen (kossos niockores) und Zubereitung eines unter demNamen von Poudrctte und Urate bekannten Düngungsmit-tcls aus den in diesen Latrinen gesammelten menschlichenEpcrementen würde einem bedeutenden Uebelstandc/ woge-gen Formel) in seiner medizinischen Topographie bereits im
1) s. S. 210.
H) Die S. 137 erwähnte, von der Polizeibehörde resiortirende,StraßenerleuchtungS - Inspektion, so wie die Erleuchtunqs-Kompag-nie hat eine Umstalrung erlitten, seitdem die Gasbeleuchtung einge-führt worden, und die Direktion dieser Ansialt auch die Erleuchtungder Stadt mit Oel in den Straßen besorgt, wo noch keine GaSerleuch«tung statt findet.