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wie mehrere Straßen, Plätze, Brücken und Gebäudeihre ehemaligen Benennungen gegen bedeutendere, zweckmä-ßigere oder ihrer gegenwärtigen Bestimmung angemessenereNamen vertauscht haben; die Straßen sind innerhalb derRingmauer, wenige in den abgelegenett Gegenden der Vor-städte abgerechnet, seit einigen Jahren besser gepflastert, undzwar die meisten nach Lütticher Art mit bchauenen Granitstei-nen, andere mit geschlagenen und mosaikartig gesetzten undvergossenen Granitstcinen; auch ist ein Versuch, an derneuen Friedrichs- und Burgstraßenecke mit bequemen Ba-saltblöckcn gemacht worden. Eben so wird die Stadt nachund nach mit Trottoirs oder sogenannten Bürgersteigen vonGranitplatten versehen, wozu theils öffentliche Anstalten undkönigliche Amtsgcbäude, theils wohlhabende Privatpersonendas Beispiel gegeben haben. — Vermittelst eines mit derImperial-Kontinental-Gasassociation in London abgeschlos-senen Kontrakts sieht die Stadt der baldigen Vollendungeiner Gaserlcuchtung entgegen. Im November 1826 be-gann sie unter den Linden und in einigen der angrenzendenStraßen; die Laternen stehen theils auf Pfählen, theilsauf eisernen Stangen an den Häusern in laufender Linie99 Schritte auseinander, so daß die Entfernung fünf undvierzig Schritt für gegenüber siehende betragt, und in denStraßen, wo diese Erleuchtungsart bereits eingerichtet ist,giebt es beinahe kein Waarenlager, keine Restauration, keinKaffeehaus, wo sie nicht auch von den Eigenthümern be-nutzt würde. Die Gasbeleuchtungsanstalt ist vor dem Hal-lischen Thore links an der Stadtmauer No. 4. InHundert und vierzig eisernen Retorten wird das Gas vonden Kohlen abgedampft, der Theer sondert sich ab und ineisernen Röhren wird das Gas nach dem Neinigungshauscgeführt, wo es seinen Weg durch Tonnen, die mit Kalk-wasser gefüllt sind, nimmt. Von hier geht es nun in diegroßen Reservoirs von Eisenblech, wovon die größten 48Fuß Durchmesser, 36 Fuß Höhe und 179 Fuß Umfanghaben. Unmittelbar aus diesen werden die Röhren gefüllt,
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