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rigen Raum sowohl für das General-Postamt als für dasHofpostamt und alle dazu gehörige Bureaus zu gewinnen;etwas weiterhin No. 19 das in dem I. 1828 etwas aus-gebaute und erweiterte Stadtgerichtsgcbäude; in der neuenFriedrichsstraße No. 13 das zur Erziehung und Unterrichtvon 3W Kadetten bestimmte, schon früher erwähnte Ka-dettenhaus, das in der neueren Zeit durch den Ankaufund Ausbau eines dahinter liegenden Manufakturgcbaudessehr erweitert worden ist, außer den zur Wohnung der da-bei angestellten Offiziere, Professoren und Lehrer acquirirtcnNebengebäuden No. 14, 15, 16 und gegenüber 86, 87, 88und 99; das für das konigl. lithographische Institut desgroßen Gencralstaabes eingerichtete Gebäude No. 81 derneuen Friedrichssiraße i); das Hotel des Vereins zur Be-
ul einer von den Verwaliungszweigcn, welcher in der gegenwärtigenEpoche bedeutend vervollkommt worden ist, sowohl in Absicht der be-quemeren Einrichtung aller Fahr- und Schnellposte», als aub wegender Ordnung und Pünktlichkeit, womic der ganze Posidienst betriebenwird. Die oben erwäbnte, als Privatunteinehmen bestandene Fuß-botcnpost ging im I. 1806 bei Annäherung der französischen Armeeein, aber am 1. Dezember 18'27 hat daS Hospostamt eine Stadt-post zur Beförderung der Korrespondenz zwischen hiesigen Personeneingerichtet. Außer dem Centralbüreau dieser Anstalt im Postgebäudegiebt es an 60 Briefannahme-Komtore, in eben so vielen Straßender Stadt vertheilt. Jeder Brief oder Päckchen, nicht viel über einPfund, wird für einen Silbergroschcn befördert.
1) Berlin gehört zu den Städten Deutschlands, wo die Litho-graphie, seit der Erssndung dieser Kunst in den letzten Jahren desvorigen Jahrhunderts durch Ludwig Sennefelder in München, diebedeutendsten Fortschritte gemacht hat, und wo sich verschiedene grö-ßere lithographische Institute und mehrere Steindruckereien befinden.Das königl. Institut,, was wir oben erwähnt, trat eigentlich schonim I. 1817 ins Lebe», nachdem schon ein Jahr früher der Majorvon Reiche mit der Einrichtung eines solchen Instituts, auf eigeneRechnung beschäftiget gewesen war. Im I. 1818 wurde es ein kö-nigliches Institut, unter Leitung seines ersten Begründers. Seinejetzige Vollkommenheit verdankt eS dem gegenwärtigen Direktor, Ma-- jor Kurts. Neben diesem Institut können wir das Institut von Louis