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Wilhelmssiraße, der neuen Wik Helms st raße führt, sowie nicht zu übersehen ist, daß der Vorderthcil des Zikade-micgcbäudcs, wo ehedem unten königliche Pferde und Wa-gen standen, unter der jetzigen Regierung, durch den Bau-Inspektor und Professor Rabe umgebauet im Erdgeschoß zuUnterrichtssalcn für die Schüler der Akademie und zu einerreichen Sammlung von Gypsabgüssen, oben zu den Sitzun-gen der Akademien der Wissenschaften und der Künste und znden Kunstausstellungen eingerichtet worden ist. Die im mitt-leren Fenster der Akademie angebrachte Uhr, nach welcheralle berlinische Uhren gestellt werden, ist des Nachts er-leuchtet, und gegenüber No. 33 hat der Hofmechanikus undakademische Künstler Petitpierre einen Barometer und Ther-mometer ausgestellt, die, weil sie wie die akademische Uhrdes Abends erleuchtet sind, und als probenmaßige Instru-mente betrachtet werden können, dem Publikum die An-nehmlichkeit sichern, sich stets von dem Grade der Wärmeoder Kalte, so wie der Schwere der Luft bei Tage und beiNacht auf das bestimmteste überzeugen zu können. Restau-rationen, wie das eslls roval, No. ä-L; HoftraitcurJagor, No. 23; Konditoreien, wie die von Teich-mann, No. 29, Grunow, No. 29, Fuchs in einem höchsteleganten Locale, No. 8, Weinstuben wie Habel, No. 39;Jtalicnerwaarcnhandlungen wie Sala, No. 32, Gerold,No. 25, bieten dem Gaume alles dar, was ihn angenehmkitzeln, so wie die Fenster der Kunsthandlungen, von GasparWeiß, No. 39, Schenck und Gerstacker, No. 27; EduardMüller, No. 31 durch Ausstellung der neuesten Werke derKupfcrstccherkunst und Lithographie alles was das Augereitzen kann. Durch das Haus No. 9 ist eine Straße, dievon den Linden über die Behrcnstraße nach der Maucrstraßeführt, durchgebrochen, die daher die kleine Maucrstra-ße genannt wird. Der viereckige Platz, welchen das Bran-dcnburgcrthor schließt, heißt seit 1815 statt Quarre zumAndenken an den Einzug in Frankreichs Hauptstadt) derPariser Platz; so wie das Achteck oder Octogom am