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Hydra in den Staub tritt und zwei volle Lorbeerkränze cm-,porhält/ welche den beiden Schlachten bei Grosbccrcn (den27. Aug. 1813) und Bennewitz (den 6. Sept. 1813) gel-ten. Auf dem Relief der Rückfeite fliegt Victoria von einemAdler getragen mit siegreicher Lanze über die unten ange-deuteten, von Bülow im I. 1814 im Fluge genommenenholländischen und französischen Festungen hin. Auf demRelief zur Linken schreitet Victoria in unaufhaltsamen Amlaufe vorwärts, sie hat einen Lorbeerbaum entwurzelt undschwingt in der Rechten eine erhobene Lanze. Neben ihrschreitet ein kraftvoller Löwe, wodurch der Künstler Eng-lands Theilnahme an dem Siege bei Belle-Alliance andeu«tcn wollte i).
Auf dem durch die Verengerung des Operngrabensentstandenen Raum, zwischen dem Graben und dem Hoteldes Finanz-Ministem (No. 1 am Fcstungsgraben) parallelmit dem dazu gehörigen Garten bis zu einer eisernen Brücke,welche die Straße am Kupfcrgraben mit der Dorothcenstraßein Verbindung fetzt, ist das Gebäude der Singeakademieauf Kosten der Mitglieder dieser Akademie von dem Herzogsbrauuschwcigschcn Hofbaumeister Ottmer in den I. 1825und 1826 gcbauct worden. Das Gebäude bildet ein läng-liches Viereck, 140 Fuß lang, 60 Fuß breit. Die Haupt-fagade ist mit korinthischen Mastern verziert, welche einflaches Giebelfeld tragen; eine Treppe führt zu den dreiEingängen. Im Erdgeschoß befindet sich die Wohnung desjedesmaligen Direktors der Akademie und des Kastellans.Eine Treppe hoch ist der große Gefangfaal von 84 FußLänge, 42 Fuß Breite, 31z Fuß Höhe mit Logen versehen.Ein stufenweise aufsteigender Halbkreis bildet das Orchesterund hat Raum für 300 Sänger und Spieler. Zu denProben ist noch ein zweiter kleinerer Saal vorhanden. DieTreppen sind mit Säulen verziert, und das ganze Haus ist
1; lieber Rauch's Bildwerke, besonders über Blüchers Standbilds. Dr. Seidel, die schönen Künste in Berlin, 1826. S 21 u. folg.