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führung der Kuhpockenimpfung bewiesen, daß bis 1822einschließlich, also in 20 Jahren wo 33,780 Individueneingeimpft worden sind, die Sterblichkeit so abgenommenhar, daß nur auf 34 Lebenden 1 in den letzten Jahren ge»siorben ist, wie solches auf folgender Tabelle eingesehenwerden kann.
In den Jahren 1747—1755 incl. starben 36,688 aus
1,049,476 also 1 auf 28.
— — — 1796—1799 incl. starben 22,218 auf
664,730 also 1 auf 291802—1806 incl. starben 32,745 auf892,192 also 1 auf 27'.
— — — 1816—1821 incl. starben 34,571 auf
1,355,635 also 1 auf 34/, 2).
Um vorzüglich die Volksklasse zu bewegen ihre Kinderallgemeiner die Schutzblattcrn einimpfen zu lassen, so wird,wenn sich die natürlichen Blattern in einem Haufe zeigen,das Haus mit einer Tafel versehen, worauf steht: Hier istein Pockenkranker: damit Jeder sich vor Ansteckung bewahre.Noch andere in der Abhandlung des Dr. Caspcr befindli-che Tabellen beweisen, daß vor Einführung der Vaccira»tion auf 12 Gcbornen 1 das Opfer der natürlichen Pok-ken wurde, in den 10 folgenden Jahren von 1813 bis 1822auf 116 nur einer an dieser Krankheit gestorben ist, oderdaß wenn ehedem auf 1000 Gcbornen 83 bald nach derGeburt durch die Blattern weggerafft wurden, jetzt auf dienämliche Zahl nur 9 sterben, also auf 1000 Geburten 74Menschen mehr als ehedem am Leben erhalten werden.
Zu den Waisenhäusern und dem Luisensiift kommt noch
1) (iasper, de vi atc^ue elZwAcit-Ue inZiNonis variolac vaoeinae«t<7. Nernk, 1824. 14.
2) For-mey in seiner medizinischen Topographie, zu einer Zeitgeschrieben wo man die Schutzblattern noch nicht kannte, giebt dieSterblichkeit auf ^ an, während daß sie in andern Hauptstädten ge-wöhnlich zu zs der Bevölkerung gerechnet wird.