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schönen Wissenschaften/ Bertram/ von Beyer/ Brome!/ Mo-ritz von Brühl/ Karl Müchler/ Ernestine von Krosigk undFriederike Helene Unger. Auch gab Berlin zu dieser Zeittreffliche Muster in der Entivcrfung/ Zeichnung und deinStiche der Landkarten; allgemein gepriesen werden des Ge-nerals Grafen von Schmettau Karten vom nördlichenDeutschland. Sotzmanns saubere Arbeit wird in allenLändern von Europa und selbst bis in Amerika geschätzt.Jäck's Stich und Schrift ist im schönsten und edelsten Ge-schmacke. Von Ocsfeld's kleine Karten der brandenburgi-schen Kreise, seine Grundrisse von Berlin, Potsdam und derUmgegend für Nicolai's große Beschreibung von Berlin unddie ersten Ausgaben des Wegweisers, Henncrt's Karte vomThiergarten u. s. w. sind zugleich äußerst genau und ange-nehm. — Außer der neuen berlinischen Monatsschrift er-schienen das Archiv der Zeit, die Denkwürdigkeiten undTagesgcschichte der Mark Brandenburg, Ricm's Monat-schrift der Akademie der Künste, und die Zahl der Lese-bibliotheken und Journalzirkel mehrte sich.
Fabriken und Manufakturen aller Art blüheten in Preu-ßens Hauptstadt; besonders der höchste Flor der hiesigenScidenmanufakturen fällt in das Jahrzchend 1790—1800,nach dem Ausbruche der französischen Revolution, durch de-ren Stürme die Manufakturen in Lyon so sehr gelitten hat-ten, daß der Bedarf des nördlichen Europa's durch sienicht mehr befriedigt werden konnte. Zu dieser Zeit gingdie Zahl der in Berlin beschäftigten Seidenstühle auf 3 bisÜ0V0. Freilich war dies ein unnatürlicher, bloß durch vor-übergehende Umstände hervorgebrachter Zustand, der nichtvon Dauer sein konnte, und der Betrieb ging in seine durchden Bedarf des Landes bestimmte Verhältnisse zurück, so-bald die französischen Fabriken wieder arbeiteten, und dieVerbindung mit ihren gewöhnlichen Abnehmern von neuemangeknüpft war. Jndeß haben die Seidcnmanufakturendoch bei dem ruhigen, natürlichen und den Handelsver-haltnissen angemessenen Gang, immer einen solchen Umfang
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