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Centncr 61 Pfund, hat 4 Fuß 7 Zoll im Durchmesser und14 Fuß 5 Zoll im Umfange. Am 7. Juli 17W ward die-ser Knof aufgefetzt, nachdem in demselben eine lateinischeSchrift mit deutscher Uebcrfctzung von dem Obcr-Consisto-rialrath Gcdicke abgefaßt, eingelegt, und eine dieser Feier-lichkeit angemessene Predigt von dem damaligen Probst,Obcr-Consistorialrath Zöllner, gehalten worden war.
Der König gab feiner Gemahlin das feit dem 1.1757unbewohnt gebliebene Schloß Monbijou zu ihrem Sommer-aufenthalte; sie ließ daher nicht allein das alte Gebäudeausbessern und neu meubliren, sondern auch das Ganzemit einem neuen Vorgebäude verschönern. Dieses ist nachdes Oberbauraths Ungcr Zeichnung von Schcfflcr aufge-führt worden. Es besteht aus zwei Flügeln, und aus dreiGeschossen, einem Soutcrain, einem Hauptgcschosse und ei-ner Attila. Der Säulengang nach dem Platze sowohl, alsnach der Gartenfeite ist jonischer Ordnung, und mit achtStatücn von der Seite des Platzes und acht Statüen vonder Gartenseite verziert. Auf der Facade sieht man nochzwei Gruppen von Blumengöttinnen mit spielenden Kindern,von Bettkober. Auf beiden Seiten des Eingangs der Vor-derseite ist ein verdeckter Säulengang, in welchem eine künst-liche steinerne Tl-rppc zum Hauptgcschosse führt. Nach derGartenseite führt eine steinerne Treppe auf einen steinernenGang, welcher mit dem Parguet der Zimmer gleich ist, undvon welchem man durch die Fenster, die statt der Thürcndienen, aus- und eingehen kann; auf der linken Seite gehteine Treppe in den Garten hinunter. Im Hauptgefchossewaren rechts die ehemaligen Paradczimmer, welche jetztvon, Herzog Karl von Mecklenburg-Strelitz bewohnt wer-den, und aus neun Pic;en bestehen. Im linken Flügeldes Hauptgeschosses befindet sich unter andern ein Konzert-und Ballsaal, der an beiden Enden durch ein Oval begrenztist, welches durch zwei freistehende korinthische Säulen ab-gctheilt ist. Dieser Saal ist so eingerichtet, daß wenn derFußboden aufgezogen und die Decke geöffnet wird, derselbe