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gen konnte, um dadurch die zurückgelegte Strecke zu erfor-sehen. Im nämlichen Jahre stellten der Dr. Ludolpf undder Prof. Sulzer Versuche über die Elektrizität der Gewit-terwolken nach Benjamin Franklin's Beobachtungen an, inFolge deren im I. 1777 die ersten Wetterableitcr auf demMontirungsmagazinc und den Kasernen in der Köpnicker-siraße, nach Sulzer's und Gerhard's Angabe, angebrachtwurden. Auf Veranlassung des General-Direktoriums hiel-ten seit 1776 Prof. Glcditsch Vorlesungen über Forstwissen-schaft und Botanik; Gerhard und Mönnich über Berg-und Hüttenwesen u. s. w.; späterhin Achard über Physik;Bode über Sternkunde; Klaproth über Chemie u. s. w.Im I. 1773 verbanden sich verschiedene Gelehrte in eineGesellschaft zur Erforschung der Natur, unter dem Namender Gesellschaft der naturforschenden Freunde, welcher derKönig Friedrich Wilhelm II. ein eigenes Haus zu ihrenVersammlungen, Aufbewahrung ihres Naturalienkabinetsund ihrer Bibliothek in der französischen Straße No. 29 im1.1788 schenkte. Im mcdicinischen Fache ist zu bemerken,daß im I. 1778 der Dr. und Hofrath Henckel, der sichin der Entbindungskunst großen Ruf erworben hatte, dieersten öffentlichen Vorlesungen zum Unterricht der Hebam-men hielt, und daß die Pocken-Inokulation, welche bisim I. 1770 viele Wiedcrsacher in Berlin gefunden hatte,nnnmchr anfing in Anwendung gebracht zu werden, undvom I. 1777, wo viele Personen von Anschn ihre Kindereinimpfen ließen, von Tage zu Tage mehr im Gange kam.
Bei einer höchst geregelten und wohl geordneten Fi-nanzverwaltung, die dem Könige erlaubte, trotz der vonihm wegen des Besitzes von Schlesien in den 1.1716 bis1712, 1711 bis 1715 und 1756 bis 1763 geführten Kriege,einen bedeutenden Schatz zu sammle», herrschte doch auchandrerseits an Friedrichs Hofe der Aufwand und die Prachtwelche die Stellung des Königs unter den europäischenMonarchen seiner Zeit erforderte. Das Schloß war im Acu-ßeren, so wie es jetzt ist, und eben so die Ausschmückung der