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spielhaus, dessen Uebcrrcsie noch auf dem Hofe von No. 82in der Oranienburgersiraße, zu sehen sind, und wo er voneiner dazu engagirtcn französischen SchauspielergcfcllfchaftLustspiele, Operetten, mitunter auch Trauerspiele aufführenließ, und an den Tagen wo er keine Vorstellung gab, dasTheater den deutschen Schauspielern vermicthete, die sichabwechselnd in Berlin aufhielten. Der vaterländische Thcs-pis dieser Zeit bis zum I. 1769 war der Schauspieldirek-tor Schlich, der neben den damaligen beliebten Stücken,Göttchen Michels, die asiatische Banise, Hanswurst dergrößte Zauberer aus Liebe und Rache, der curios verliebteStallmeister zu Fuße, der unglückliche Lcderhändler vonSalzburg u. s. w., auch wohl Ucbersctzungcn französischerTrauer- und Lustspiele aus der Gottschcdischen Schule, oderdie ersten Theaterstücke von Lessing, Geliert, Weisse gab, undsie zwar theils in einer brctternen Bude auf dem neuen Mark-te, theils auf dem Bergeschen Theater in der Oranicnbur-gcrstraße, späterhin in dem von ihm erbauctcn Komödien-hause auf dem Hofe des Hauses No. 55 in der Bchren-straße, aufführte. Das letztere Theater war 28 Fuß breit.Die größte Länge des Parterres betrug 32 Fuß ohne dasOrchester. Außer einigen Logen am Parterre, waren nochzwei Rang Logen, und man rechnete, daß dieses Haus 899Personen bequem, und über 999 Personen gedrängt fassenkonnte. Schuck) hielt sich jedoch nur abwechselnd in Ver-lin auf, und eben so anfänglich Döbbclin, der im 1.1766als Direktor einer wandernden Truppe hier erschien. Kochwar der erste der im I. 1771 das Privilegium zu einerbleibenden Bühne bekam. Durch gute Schauspieler, diedie besten damaligen dramatischen Produkte und WeissensOpern, mit der Musik von Hiller, Wolff oder Benda auf-führten, legte er den Grund zum bessern Geschmack derBerliner in theatralischer Hinsicht. Als er im I. 1775starb, folgte ihm Döbbclin in seinem Privilegium, kehrtenach Berlin zurück, kaufte das Schuchische Schauspielhausin der Bchrcnstraße, und fuhr in dem Sinne seines Vor-