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Die damaligen Fortschritte der Gartenkunst verdanktedie Hauptstadt gleichfalls den Fremden die Friedrich III-hicher berief, als Simeon Godcau, Rene Dahuron undJohann Lohmann, welche, außer andern trefflichen Werken,nach dem Plane des berühmten le Notre den Garten vonCharlottenburg anlegten.
Eine nicht minder sorgfaltige Pflege als die Künsteerfuhren in dieser Regierung zu Verlin auch die Wis-senschaften. Der Kurfürst that zuerst seine Liebe zudenselben dadurch kund, daß er im I. 1694 anseinem Geburtstage (11. Julius) die Friedrichsunivcrsitätzu Halle feierlich einweihte, welche, sogleich in dem Zeital-ter ihres Entstehens, durch Thomasius, Buddcus und Wolfffür die Philosophie; durch Breithaupt und Aug. Hcrm.Franke, (den hochverehrten Stifter des dortigen Waisenhau-ses im I. 1698) für die Theologie; durch Stryk, Ludcwig,Gündling, Just. Henning Böhmer und Heineccius für dieRechtswissenschaft und Geschichte; durch Ccllarius für diePhilologie; und durch Stahl und Friedrich Hoffmann fürdie Heilkunde so ausgezeichnete Männer gewann i). Aberauch in Berlin zeichneten sich unter den Gelehrten dieden Sinn für wissenschaftliche Untersuchungen aufregten,der berühmte Ezechiel v. Spanheim, der AlterthumsforscherLorenz Bcgcr, der Geschichtschrciber Samuel v. Puffcndorf,der durch seine verdienstvolle Arbeiten für die Aufklarungder märkischen Geschichte verdiente Joh. Christ. Beckmann,
«xpxzser a In vengeance chun valnczueur irrltö. Eben solcherveralteten Beschreibung verdankt sie gewiß die Angabe, daß die Made»mie der Wissenschaften ihre Sitzungen im Schlosse halte und daß dieöffentliche königl. Bibliothek sich ebenfalls dort befinde. Aber woher hatsie die Bemerkung entnommen, daß eine Reiterstatue Friedrichs II. in derMitte des Wilhelmsplatzes, auf seinen B efehl, mitten unter den vierBildsäulen seiner berühmtesten Feldherren errichtet worden sei, und daßSans-Souci mehrere Manufakturen besitze und einen ziemlich ausge-dehnten Handel treibe. (MIN. p>.b3.)
I) Pölitz, Geschichte der preuß. Monarchie. S. 377 — 378.