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größerung zu befördern/ wurde bereits im ersten Jahre sei-ner Regierung der Anbau der Friedrich sstadt beschlossen.Bis dahin führte/ wie oben gesagt/ die seit dem I. 1b78auf dem Grunde des Thiergartens erbauete linke Reihe derHäuser unter den Linden diesen Namen, und da die Kur-fürstin Dorothea ihrem Stiefsohne Friedrich III- im I.1689 ihr ganzes Vorwerk mit allem Zubehör hatte abtre-ten müssen, und er, was zum Vorwerke jenseit der Spreegehörte, seiner Gemahlin verliehen hatte, so behielt er sichselbst die Dorothcenstadt vor, und gab im I. 1693 Bür-germeistern und Rathe die Jurisdiktion vermittelst einerbesonderen Vcrschrcibung. Der Platz, den die Fricdrichs-stadt jetzt einnimmt, enthielt theils Privatgarten, Aeckcrund Wiesen, theils gehörte er zum Thiergarten, und demvon der Gemahlin Joachim Friedrichs, der Kurfürstin Ka-tharina angelegten Vorwerke. Im August 1688 wurde eineaus dem Obermarschall von Grumbkow, dem GehcimenratheD. L. von Dankclmann und den Baumeistern Schunds undNcring bestehende Kommission angeordnet, um die den Bür-gern zugehörigen Accker und Wiesen, worauf die neueStadt erbauet werden sollte, so gut als möglich zu erhan-deln; und noch innerhalb desselben Jahres wurde auf deinGrunde des kurfürstlichen Vorwerks und Gartens die Er-bauung des Theils, welcher von der Kronenstraße bis zurJägcrsiraße sich erstreckt, angefangen. Sehr rasch schrittseit dieser Zeit der Bau der neuen Stadt rechts von derLindenallee, womit damals oberhalb der jetzigen Lcipzigcr-straße der Weg nach Potsdam besetzt war, vorwärts, weil dortmeistens auf kurfürstlichem Grunde gebauet wurde. Destomehr Schwierigkeiten machte der Anbau links von der Lin-denallee, wo der Grund von den Bürgern erkauft werdenmußte; und als die Eigcnthümer zu diesem Verkaufe nichtimmer mit großer Bereitwilligkeit sich entschlossen, so wurdevon den Landständen bei dem Kurfürsten eine Vorstellungeingereicht, welche im I. 1692 das Verbot, außerhalb desdamaligen Leipziger Thors Häuser zu bauen, vcraniaßte.