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und Untcrwasscrstraße, die ebenfalls zu den ältestendes Werders gehören, da nicht allein Mcmmhardt dortmehrere Hänser gebauct, sondern auch Philipp von Chiesc,mit seinem Vetter, dem Lieutenant Ludwig von Chicse im1.1679, außer andern Häusern auf dem Werder, den altenPackhof sin der davon benannten Straße) nach holländi-scher Art ^), und zugleich die alte Münze in der Unterwasser-straße No. 2 anlegte, letztere damals aber ein Privathaus,was nach Nicolai, den nämlichen Eigenthümcr als No. 1hatte, nämlich einen Refügiirtcn Namens Dalengon, vondem es König Friedrich 1. erkauft haben soll, als er dieMünze vom Schlosse dahin verlegte 2), und nun Schlüterden Münzkanal im I. 1791 zun: Betrieb der Münze ausdem Schlcusengraben ableitete. Den Schlcuscngrabenselbst, worüber die Schleusen- und Spreegasscn-brücke nach Köln führen, und der im I. 1657 ganz ver-sandet war, ließ Kurfürst Friedrich Wilhelm im I. 1679vertiefen, und auf beiden Seiten mit Holz schälen. Denübrigen Theil des Grabens, von feinem Ausfluß aus derSpree bei der Jnsclbrücke bis zur Gertraudtenbrücke,ebenfalls zwischen dem Werder und Köln gelegen und vonda bis zur großen Spreegasscnbrücke, die Friedrichs-gracht oder Fricdrichsgraft genannt (auf holländischso viel als Friedrichsgrabcn), hat entweder schon bei derBefestigung oder im 1.1681 bei der Anlage von Neuköln,Mcmmhardt nach feiner jetzigen Lage zu Stande gebracht, dem:vorher waren hier mehrere sumpfige Ausflüsse der Spree,innerhalb derselben die alte kölnische Stadtmauer ging,welche an dem jetzigen Bullenwinkel jcnfcit der Sprce-
1) Die Straße, worin das Hauptgebäude liegt, heißt daher amalten Packhof; die Straßen hinter dem alten Packhof, die Nie-dcrlagstraße und Niederlagswallstraße, weil man den Pack-hof im Anfange die Niederlage nannte.
2) Im löten Jahrhundert war die Münze in der PosistraßeNo. S, wie wir eS schon früher gesehen, von da kam sie im I. 1ÜV2