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läge, die Rcichsarmee lösetc sich auf, und Friedeich mußtesich eilig in sein Land zurückziehen, das die aufgebrachtenHussiten mit Feuer und Schwert verwüsteten. Verbranntwurden Lebus, Münchenberg, Alt-Landsberg, und Straus-berg, nur die braven Einwohner der 3 Meilen von Berlinentfernten Stadt Bernau hielten die Feinde auf, indem sooft letztere die Mauer zu ersteigen suchten, die Bcrnaucrihnen heißen Brei und siedendes Wasser auf die Köpfegössen, bis Friedrich VI,, noch als Kronprinz, herbeieilte,die Hussiten auf den sogenannten rothen Feldern vor deinSteinthore überfiel und sie glücklich aus dem Lande schlug.Noch sind die dabei eroberten Siegeszeichen auf dem dorti-gen Rathhause zu sehen.
Friedrich l, starb zu Kadolsburg im 1.1440, und seinSohn Friedrich II, seiner Starke wegen der eiserne be-nannt, wurde sein Nachfolger. Die durch den obgedachtcnVergleich zwischen Berlin und Köln gemachte Anordnungin Absicht der Wahl der Rathsmitglicdcr, da solche frühervon der ganzen Gcsammthcit abhing, hatte Misvergnügcnunter der Bürgerschaft erregt. Der Kurfürst zog aus die-sem Unwillen der Bürger gegen den Rath, Vorthcil, umseine eigene Gewalt zu vermehren. Er hatte nach Antrittseiner Regierung im I. 1440, verlangt, daß ihm jederzeitein Thor geöffnet werden sollte; der Rath schlug ihm die-ses Ocffnungsrecht, so wie seinem Vorgänger, ab. Er kamdaher mit 000 Reutern vor das Spandaucrthor, und wurdevon den theils misvergnügten, thcils bestürzten Bürgerneingelassen. Die vier Gewcrke und die Gemeinde „Schadenund Verderben besorgend von dem bis dahin gemeinschaft-lichen Rathe beider Städte" erschienen, nachdem die Stadtmit den kurfürstlichen Reisigen besetzt worden war, „ein-träglich und mit gemeinen Rathe" vor dem Kurfürsten undbaten ihn „mit dcmüthigen Fleiße", daß er mit seinenRathen die Gebrechen ihrer damaligen städtischen Verfas-sung erwägen und jeder der beiden Städte ihren besondernRath geben möchte. Dagegen sagten aber die Vürgermei-