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und bei mancherlei Gelegenheiten Hülfe zu leisten. Manvereinigte sich mit ihm über gewisse Geldsummen, die erdafür, baß er versprach, die Stadt nicht feindselig zu be-Handel», annahm. Wider den Willen der übrigen benach-barten Städte, setzte der Rath von Berlin und Köln, mitHülfe des Probsies Erdwin, durch, daß Dietrich, als ihndie Grafen von Ruppin von feinen Gütern vertrieben hat-ten, in die Mark wieder aufgenommen wurde, und eben sohatten die Quitzowcr der Verwendung von Berlin ihreErnennung zu Hauptlcuten der Mark, einem wichtigen undangesehenen Amte, zu verdanken. Besonders erhielt Die-trich von Quitzow einmal von der Stadt achtzig Stückböhmischer Groschen zur Zchrung, wurde zu Berlin undKöln oft zu feierliche» Vankctcn eingeladen, ihm dabei mitköstlichen Weinen, allerlei Saitcnspiel, schönen Frauenzim-mern, und was zur Fröhlichkeit dienen konnte, Vergnügengemacht, und des Abends mit Laternen, Fackeln, Gefangenund Frcudcnfpielcn nach Haufe begleitet i).
Mit Undank vergalt dieser unruhige, raubbcgicrigeRitter den Städten Berlin und Köln die ihm geleistetenDienste und Gefälligkeiten, indem er suchte, beiden Städ-ten eine Summe von dreizehnhundert Schock böhmischerGroschen unter dem Vorwandc abzupressen, daß sie ihmsolche für seinen Schutz während der Abwesenheit desMarkgrafen Jobst zugesichert hätten. Als aber die Städtedieses Versprechen in Abrede stellten und bei Ermangelungder Beweise, durch einen Eid, welchen einige Mitgliederdes Raths vor dem Herzog Swantibor, des MarkgrafenStatthalter, im Namen der ganzen Gemeine leisteten, vonder Schuld sich bcfrcietcn, so rächte sich Quitzow dadurch,daß er am 8. September 1Ü10, ohne vorhergegangene Ent-sagung mit seinen Reisigen die Kühe und Schweine der
1) König, Schilderung von Berlin, Th. I. S. u. folg —Wilkcn, 1820. S. 59 und folg.
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