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Markt und bei der Marienkirche eine Heerstraße nach demSt. Jürgcnthor zu vorbeigegangen, das Kreuz sei eine Artvon Wegweiser gewesen, an den darin befindlichen fünfLochern habe man eine hölzerne Tafel befestiget, um denVorüberrciscnden ein- und das andere anzuzeigen, als wo-hin die Straße führe, vielleicht auch, daß man hier Zollentrichten müsse u. f. w.; etwas weiter hin, auf oder an
lichen Löcher hätten zur Befestigung der ewigen Lampe gedient, obzwar andere wieder glauben, diese Lampe sei an dein Hause Span-dauerstraije No. 7ck, an der Papcnstraßcnecke, angebracht gewesen,weil der Schmidt, der lange Jahre hindurch in diesem Hause ge-wohnt, immer den Beinamen des Lampenschmidts geführt habe. (s.Klein, die Marienkirche. S. 17 —18). Aber Schmidt (s. Lollem.rnemor. Lerolln. Oecaz. I. p. 22.) nachdem er einige alberne Sagenerwähnt, als dies Kreuz sei zum Gedächtnis; gesetzt worden, weil derKobold den Stadtkunstpfcifer, da er vom Thurm geblasen, hcrunter-gcworfcn habe, daß er an derselben Stelle todtgefallcn, oder weil beidem Bau des Thurms ein Arbeiter hier heruntergefallen und umgc-kommmen sei, als wenn dies etwas außerordentliches wäre, bemerktdaß die Worte des Chronisten Engel, der den Mord deS Probstes zuBernau erzählt, also lauten, daß beider Städte Bürger auf derselbenStelle, da der Mord geschehen, einen Altar mit 12 Stücken GoldcSund einem steinernen Kreuz setzen, und ein ewigLicht brennen sollten,bis sie sich mit dem Bischofs zu Brandenburg rechtschaffen vertragenhätten. Nun geschah der Mord in derKwchc, also mußte Altar undKreuz dort stehen; daß das ewige Licht am Kreuze befestiget worden,wird nirgends gesagt, und da nun die Versöhnung in der Folge Stattfand, so wird alsdann gewiß sowohl Altar als Kreuz weggenommenund das ewige Licht erloschen sein. Schmidt fügt noch hinzu, daßseine Angabe, es sei eine Heerstraße vor der Kirche vorbeigegangen,dies Kreuz sei eine Art Meilenzeiger gewesen, es habe eine Kapellemit einer nächtlichen Lampe nicht weit davon gestanden, von vielenbejahrten Leuten seiner Zeit geglaubt würde, die es von ihren Vor-sahren hätten erzählen hören, und diese wiederum von den ihrigen;es sei ihm nicht schwer, andere Zeugnisse beizubringen, als die Stelle,wo die Heerstraße gegangen, den Brunnen, wo die Fuhrleute ihrePferde getränkt, den großen Pfuhl, daraus sich die wilden Enten ge-backen, weil dieses aber alles geändert und bebauet, wollte er es mitStillschweigen übergehen.