Geist und cin halb Pfund an das Aussatzhaus ickoirinzlepro5oi-utt> nach der urschriftlichen lateinischen Urkunde)geben sollen i), so wie, daß noch gegenwärtig beide Ar«mcnhauscr mir einander vereiniget sind, und die Einkünftebeider Ansialten gemeinschaftlich von der» Magistrateund dem Probsie der St. Nikolaikirchc verwaltet wer-den 2). Das St. Georgenhospital erscheint zum er«stemnal im Jndulgenzbriefe des Bischofs Ludolph zu Hal-berstadt vonr I. 1?75, worin einem Jeden, welcher eineherzliche Reue über seine Sünden empfinden und dem Ar-mcnhausc eine hülsreiche Hand leisten würde, ein scchszig-tagiger Ablaß versprochen wird -ch. Im I. 1331 wirddem Hospital und der mit demselben verbundenen Kirchezu Ct. Georgelt vom Pabst Johannes XXII. ein Ablaß-brief crthcilt, welchen der BischofLudwig von Brandenburgöffentlich bekannt machen und aushängen ließ. Es wirdin demselben allen denjenigen, welche diese Kirche in dengewöhnlichen Heiligentagen besuchen, in derselben die Messehören, dem Priester, wenn er das heilige Sakrament oderdas heilige Salböl zur letzten Oclung zu einem Krankenoder Sterbenden trage, folgen, der Kirche etwas schenkenoder vermachen würden, cin Ablaßbrief von äs) Tagen zu-gesichert ^). Die ursprünglich sehr kleine St. Georgcnkirche,öfters hergestellt und durch Anbaue erweitert, ist in denI. 177!»—17b>0 als Pfarrkirche der Königs- und Stra-
1) Imckevl° wnllljuw. Th. XI. S. <M. — Küster, Th. III.S. 203.
2) Im I. 1381 bestellte der Magistrat in Berlin Georg Wittenund seinen Sohn Johann zu Vorstehern und Schelsen der Gottes-häuser und Höfe zum heil. Geist und St. Georgen, s. Küster, Th. II.S. 66ä. «
3) Küster, Th. II. S. <>85. — Langbecker, Geschichte der St.Georgenkirche. S. l. und 8S. In diesem Jndulgenzbrief heisit da§HoSpital cknnms inliriunrurn.
4) Langbecker. S. 2 und 90.