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aus des Heilandes Wunden zuströmt. Neben diesem gro-ßen Bilde ist ein anderes in eine obere und untere Hälftegctheilt, die obere zeigt Christi Geißelung, die untere, wieJesus das Kreuz tragt, dabei stehen im Hintergründe meh-rere Personen; etwas weiter auf einem Bilde Maria mitden« Jesuskinde und drei Franziskaner, welche Zeichen ih-rer Verehrung geben. Auf derselben Seite nach dem Altarzu die Kreuzabnahme, und daneben ein beinahe ganz ver-wischtes Bild, vier Heilige vorstellend. Im Schiff derKirche bemerkt man, an der rechten Seite, den Heilandstehend, die Weltkugel in der Hand. Des Heilandes Blickist charakterisch und milde. Daneben eine Grablegung, einsehr beschädigtes Bild. Das Altarblatt stellt die Einsetzungdes heiligen Abendmahls vor, und ist ein neueres Werk, imfreundlichen Styl. Zwischen Jesu und Johannes, die mitden übrigen Aposteln bei Tische sitzen, ist Dr. Luther ste-hend gcmalt, der sich zwischen beiden vorwärts beugt undauf die in der Hand gehaltene Bibel zeigt ^). Auf demChore, unrer den Inschriften und über den Mönchssitzcn,stehen Ä) erhaben gearbeitete Schnitzwcrkc, welche die Lei-densgeschichte Jesu abbilden; an der Wand rechts aber einKrippchcn, in erhabener Arbeit in Holz, 6 Fuß hoch, 4 F.breit, und beim Eintritt in den Chor, hoch oben an derrechten Wandseite, auf einem Gesims über dem Krippchcn,ein Schnitzwerk von Holz, etwa 1 Fuß lang und ß Fußbreit, eine Bundcslade, braun gcmalt und vergoldet. Ander linken Wandseite des Chors stellen zwei vergoldete Bild-säulen, fast in Lebensgröße, den heil. Petrus und den heil.Andreas vor. Auf der Emporkirche, unter mehreren Schnitz-arbeiten, Bildsäulen und Gemälden,'die, wegen Lichtman-
1) Diese Gemälde sind genau beschrieben in BellermannS Schrift,das graue Kloster. 1823. S. 28 —M. Wir haben hier zugleich einigeGegenstände aus einer spätcrn Zeit, als die Epoche die mir eben Ab-zuhandeln haben, beschrieben, weil uns hierzu die Gelegenheit ampassendsten schien.