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1 (1842)
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würden später reisen;" und da er rasch hinzusetzte: „ReisenSie glücklich und begrüßen Nicmeycr!" so konnte und mochteich nicht weiter fragen.

Bei meiner Ankunft in Halle fand ich Alles in froherBewegung, beschäftigt mit Anstalten und Vorbereitungen fürden nahen festlichen 18. April, aber auch vorzüglich dieProfessoren der Universität in einer nicht zurückgehaltenenVerstimmung darüber, daß dem Feste die erbetene und ge-wünschte Königliche Auszeichnung fehlen werde, durch derenGewährung es erst seinen vollen Glanz würde empfangen haben.

Wer beschreibt aber nun auch das frohe Erstaunen, unddie nicht mehr geahnte Ueberraschung, als nach bereits auf-gegebener Hoffnung am späten Vorabend der Jubelfeierein Königlicher Courier von Berlin ankam, der ein Cabinets-schreibcn an Niemcyer überbrachte, in welchem der König ihmin den huldvollsten, herzlichsten Ausdrücken Seine glückwün-schendc Theilnahme bezeigte, mit dem Zusätze: daß zum Auf-bau eines Universitäts-Gebäudes eine Summe von 4l)Mt>Thalcrn bewilligt sei. *) Tief bewegt und bis zu Thräncngerührt, las Niemcyer dieß Königliche Wort; mit derselbenEmpfindung des frohen Dankes vernahmen es seine umihn versammelten Freunde, und mit voller Seele wurde dasköstliche alte Lied gesungen: Domino, ine snlvmn ro^om!

Nun erhielt das ganze, reiche Fest seine volle, festlicheFrische. Nun war in Niemcyer und durch ihn die ganze

") Diese Summe ist späterhin, beim wirklichen Ausbau, noch ver-mehrt worden.