Druckschrift 
1 (1842)
Entstehung
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Brust- „Oleum et vperam xeiclicli!" Er schien nun jedeHoffnung aufgegeben zu haben, und damit war auf das Saitcnspiel seines Jubelfestes ein Dämpfer gesetzt, der ihn ver-stimmte. „Was werden," wiederholte er mehrmals, „meineCollegen in Halle sagen, die den Zweck meiner Reise kennenund für unsere Universität mit mir das Beste hofften!"

Vom Minister von Altenstein ward ich beaustragt, inseineni und im Namen des Ministeriums der geistlichen undUnterrichts-Angelegenheiten nach Halle zu gehen, und Nie-meyer, bei der Feier seines Dienstjubiläums, die theilnchmcn-den Glückwünsche dieser hohen Behörde zu bringen. AchtTage vorher fragte mich der König: „wann ich in Halle an-zukommen gedächte?" und als ich antwortete: „wenn nicht frü-her, denn doch wenigstens zwei Tage vor dem Feste, weil ichvon den Eindrücken, welche die Vorbereitungen zu demselbenam Orte selbst auf mich machen würden, die rechte, festlicheStinunung für die noch erst zu schreibende Rede erwartete,die ich bei der akademischen Feier auf der großen Wage, nachder Anordnung des Ministers, zu halten gedächte. Ich müssegestehen, die Sache sei mir sehr wichtig. Unter allen ehren-vollen Aufträgen und unverdienten Auszeichnungen, die mirje zu Theil geworden, wäre mein ganzes Herz noch nie soinnig und tief und froh bewegt gewesen, als eben hierbei,da ich gewürdigt würde, im Namen des Landesherr» undSeiner geistlichen Behörde, nun bei einer so feierlichen Ver-anlassung von eben dem Lehrstuhle herab reden zu dürfen,zu dem ich vor 38 Jahren als Jüngling und Schüler nachmeinen unvergeßlichen Lehrern hinaufgeblickt hätte."

„Recht schön!" erwiederte der König. „Ich glaubte, Sie