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Er darf nur, namentlich gegen den gemeinen Mann, zuvor-kommend, heiter, haranguircnd sein und die Kunst verstehen,über Kleinigkeiten viele angenehme Worte zu machen, ja erdarf nur das bei allen anderen Menschen im täglichen Ver-kehr Gewöhnliche und Unerläßliche thun, um gelobt und ge-priesen zu werden, und wir wissen aus der Geschichte alterund neuer Zeit, wie gewandt und glücklich viele Herrscherin dem Gebrauche dieser Kunstmittcl waren und sind, undwie sie damit die Mängel und Gebrechen ihrer Person undRegierung zu bedecken wußten.
Von alle dem findet sich bei unscrm Könige auch nichtdie geringste Spur, nicht ein Hauch von Kunst. Die Liebeund das Vertrauen Seines Volkes war Sein höchster Wunsch,Sein bestes Gut; aber die Mittel, wodurch Er sie erlangteund bis an s Ende bewahrte, waren ganz andere. Populärim edelsten und vollesten Sinne, wenn man damit die Ge-sinnung meint, die in jedem Menschen, auch dem untersten,den Menschen ehrt, schien Er in Seinem ost moröscn Ernst,in Seiner Kürze, Knappheit, Schweigsamkeit und Abferti-gungs-Manicr vielmehr ost unpopulär, und wer Ihn so nursah und dann nicht wieder, konnte leicht sich ein nachteili-ges Bild von Ihm machen, wie das denn auch nicht seltengeschehen ist. Durch viele Erfahrungen belehrt, daß die mei-sten Menschen, wenn es ihren eigenen Vorthcil betrifft, un-wahr und zudringlich werden, war Er für persönliche münd-liche Vorstellungen in den meisten Fällen unzugänglich undbewilligte Supplicantcn selten eine Privat-Audicnz. Ungern sahEr es, wenn Ihm auf der Straße eine Bittschrift überreichtwurde, und unwillig verweigerte Er die Annahme, mit denWorten: „Sie wissen doch, wo ich wohne!" So weit davon