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1 (1842)
Entstehung
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Thränen lesen müssen; denn welcher unterrichtete und wahr-hafte Biograph würde es läugnen wollen und können, daßFriedrich Wilhelm III., wenngleich immer, vom AntritteSeiner Regierung an, schon Seinem Naturell nach, stetsvon den reinsten und besten Gesinnungen beseelt, doch erstin und nach dem großen Freiheitskampfe für DeutschlandsErlösung, geläutert durch schwere Prüfungen, jene Charakter-stärke und Festigkeit errang, woraus, bis an den Rand desUnterganges und Verderbens gebracht, die Regeneration desStaates wie ein Phönix aus der Asche hervorging.

Was immer, dem gesunden Keime nach, noch gebundenin Seiner reinen Seele lag, entwickelte sich jetzt, beschienenund erwärmt von der Sonne des Friedens, belebt von derLiebe Seines Volkes, gehoben durch das wohlthuende Gefühlvermehrter Kraft, zur schönsten Blüthe, die in dem langenund gesegneten Zeiträume von glücklichen Jahren zurköstlichen Frucht reiste. In diesem Entwickelungsgangc derDinge, wo es durch Kreuz zum Heil, durch Nacht zumLicht, durch Sturm zur Ruhe ging, sah man eine erzie-hende, höhere, leitende Hand; der König fühlte, wie früherihre Heimsuchungen, so jetzt ihren sanften Zug; Er verstandSeine Zeit, ihre Mahnungen und Bedürfnisse; und nur derEine Wunsch füllte Ihm Herz und Leben aus: Sein treuesVolk glücklich zu machen.

Ist jemals ei» schwer, vielseitig und lange geprüfterRegent aus der Feuerprobe heißer, ungewöhnlicher Drang-"sale, in sich erstarkt, wie neugeboren hervorgegangen, so istes Friedrich Wilhelm III., und der zu Seinem Leichcntcxtgewählte biblische Spruch (Jacobus, Cap. I, 12.)Selig ist

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