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1 (1842)
Entstehung
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gen tritt, bei dcr Realisirung und Anwendung in der Per-sönlichkeit oft im Egoismus und den Nebenabsichten derer,welche sie nun verwirklichen sollen, ihre geheimen Ableitcr fin-det, und dann daraus ein Ding hervorgeht, welches ein ganzanderes ist, als das, welches schön und tund auf dem Pa-pier stand, und welches verheißen und erwartet wurde. Dcß-halb gab er sich nie sanguinischen Hoffnungen hin, war undblieb stets modcrat, und hatte die wichtige, schwere KunstWarten zu können" gelernt. Darum legte er auf die Tüch-tigkeit und .Gewissenhaftigkeit und Treue seiner Beamten ei-nen größeren Werth, als auf erlassene Gesetze und Vorschrif-ten, weil bei der Befolgung und Ausfuhrung dieser Allesauf die Gesinnung Jener ankommt. Er durchschaucte mitSeinem praktischen Blick die vielen Neben- und Schleichwege,die Winkel- und Hinterthürcn, die jedes, auch das beste ad-aequateste Gesetz dem Unredlichen und Hinterlistigen offenläßt, um bei aller Nichtswürdigkeit doch als legal und un-antastbar zu erscheinen.

Das Wort: legal, ein legaler Mensch", habe ich Ihnoft sagen hören,ist in unseren Tagen eine Lieblings-Rcdcns-art geworden. Recht schön; wollte Gott, daß Alle, wennauch nur legal wären. Aber eine wahre, jede Probe beste-hende Legalität giebt's ohne Gottesfurcht nicht." Sein Ur-thcil war darum immer so gesund, richtig und treffend, weiles nicht blos das einseitige Product Seines Verstandes, son-dern immer zugleich Seines reinen Tactes war; man hörtedarin nicht nur den klaren Denker, sondern auch den edcl-fiihlcndcn Menschen. Nichts in ihm war isolirt, Alles floßin Einheit zusammen, und man sah Ihn immer ganz, dasEine- wie das Anderemal.